Zum zweiten Mal drehen Rob Schmidt und Eliza Dushku einen Film, der sich nicht nur stilstisch, sondern auch inhaltich stark von ihrer ersten Zusammenarbeit „Wrong Turn“ unterscheidet. The Alphabet Killer wurde auf einigen Festivals aufgeführt und mit einem sehr limitierten Release in die amerikanischen Kinos gebracht. Bei uns erscheint er, zu Recht, als DVD-Premiere. Mit einem höchst stimmigen Einstieg wird der Zuschauer zügig in das Setting hineingeführt. Kühle Farben bestimmen die Szenerie und unterstreichen den vorstädtlich kleinen Charakter der Stadt Rochester. Das Produktionsdesign wurde adäquat dieser Stimmung angepasst und sticht nie mit optischen Highlights heraus. Das mag einerseits am recht günstigen Budget von 7 Millionen Dollar liegen, andererseits wären extravagante filmische Spielereien mehr als unpassend gewesen. The Alphabet Killer stellt das Rätselraten um den Täter in den Mittelpunkt des Films. Ein Killer entführt kleine Mädchen, deren Vor und Zunamen jeweils dieselbe Initiale innehaben. Megan Paige, gespielt von Eliza Dushku, kommt nur schwer in diesem Falle voran, der ihr auch psychisch immer schwerer zu schaffen macht. Das geht sogar so weit, dass sie nach einem Zusammenbruch vom Dienst suspendiert wird und 2 Jahre später zum neuen Ermittlungsteam wieder hinzustößt.
Pascal Müller
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