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Filmkritiken  

   

Kommende Reviews  

   
Jun26

BD Kritik: Come and Find Me

BD Kritik: Come and Find Me

Originaltitel: Come and Find Me
Herstellungsland: USA, Kanada, England

Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Zack Whedon

Darsteller:
Annabelle Wallis, Aaron Paul, Garret Dillahunt u.a.

Preis zum Test: EUR 13,95


 

Inhalt: Kein Abschiedsbrief, kein Hinweis auf eine Entführung, keine Vorwarnung: Von einem Tag auf den anderen verschwand Davids (Aaron Paul) Freundin spurlos aus seinem Leben. Gerade als David dabei ist, nach über einem Jahr die erfolglose Suche nach Claire (Annabelle Wallis) aufzugeben, stößt er zufällig auf eine neue Fährte. Alle Hinweise deuten darauf hin, dass Claire nicht die Person war, die sie zu sein schien. Die frische Spur bringt ihn allerdings nicht nur ein Stück näher an Claire, sondern ruft auch gefährliche und gewaltbereite Fremde auf den Plan, die mit der Vermissten anscheinend eine offene Rechnung zu begleichen haben ...

 


 

 



- Kritik -
      

Schauspieler Aaron Paul ist seit dem Ende von BREAKING BAD (2008-2013) fleißig dabei auch auf dem Kinomarkt Fuß zu fassen. So richtig will ihm das aber bisher, ehrlich gesagt, nicht gelingen. Mit COME AND FIND ME ist ein weiter Film mit ihm in Deutschland ohne Kinoauswertung geblieben und erscheint von Splendid Film direkt auf DVD und Blu-ray. Dabei basiert der Film auf einem Drehhbuch, welches längere Zeit auf der sogenannten "Black List" zu finden war. Einer Liste, die die besten unverfilmtesten Drehbücher eines Jahres versammelt. Und mit Zack Whedon, dem Bruder von Joss Whedon, hat man zumindest vom Nachnamen her ein weiteres Zugpferd. Mit Annabelle Wallis hat man zudem eine Schauspielerin als Filmfrau von Aaron Paul, die gerade im Kino in THE MUMMY einem breiteren Publikum bekannt gemacht werden soll, wobei dies nicht ihre erste Rolle in einem größeren Kinofilm ist. Genug Personal und Namen also vor und hinter der Kamera, das den Film eigentlich über den üblichen Standard des Direct-to-DVD-Marktes heben sollte. Ist dem so?

Zack Whedon schrieb das von der "Black List" beliebte Drehbuch selbst. Er war bisher nur als Comicautor tätig und gibt nun mit der Verfilmung seines eigenen Drehbuchs sein Regie-Debüt. Man mag nun sogar nach autobiografischen Zügen im Film suchen, ist Aaron Pauls Figur um Film doch Comic-Zeichner, angesichts der Thematik und dem weiteren Verlauf des Films sind aber weitere biografische Bezüge eher in Frage zu stellen. Zack Whedon bürdet sich, betrachtet man den ganzen Film, einiges auf. Was nämlich noch als feinfühliges Beziehungsdrama beginnen möchte, mündet mehr und mehr in einen actionreichen Thriller, dem dazu auch zunehmend die Glaubwürdigkeit abhanden kommt. 

Whedon fällt es dabei schwer seinem Film das nötige Tempo zu geben, indem er in der Zeit immer wieder zurückspringt um glückliche Tage aus der Beziehung des Hauptpaares zu zeigen. Anstatt aber die Bindung zu den Figuren zu steigern, fallen diese Sprünge immer wieder negativ auf und drosseln unnötig das Tempo des Films, ohne ihr eigentliches Ziel erreichen zu können. Anstattdessen sullt man sich in zahlreichen Klischees und nimmt so der Inszenierung Esprit und Kreativität. Die beiden Hauptdarsteller geben sich trotz allem Mühe und versuchen so gut wie möglich mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Material zu arbeiten, Wobei sie im Zusammenspiel eine gewisse Chemie zueinander vermissen lassen. Sie haben auch nicht die einfachste Aufgabe, indem sie Figuren anlegen müssen, die schließlich mehrere Genresprünge des Films überstehen müssen. So müssen ihre Figuren genauso bodenständig wie doppelbödig funktionieren und dabei hängen sie auch sehr von der bereits erwähnten diffusen zwiespältigen Inszenierung des Films ab. So bleibt auch ein zwiegespaltener Film, der sein hochgelobtes Drehbuch nur bedingt auch in einen unterhaltsamen und interessanten Film umsetzen konnte. 

  

- Fazit -  

Whedon will viel und stürzt dabei beinahe zu tief. Ambitioniert für ein Debüt und doch etwas zu hoch gesteckt gemessen am eigenen Können.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 28. April 2017
BD Verleihstart: 28. April 2017

Publisher: Splendid Film

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 112 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Englisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Making Of
  • B-Roll

Kritik Extras
Beides etwas kurz geraten, aber da gab es wohl nicht mehr Material seitens der Macher. Ein knapper Einblick in die Produktion wird so zumindest gegeben.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Manuel Föhl

Manuel Föhl

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