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Aug04

BD Kritik: Resident Evil - Vendetta

BD Kritik: Resident Evil - Vendetta

Originaltitel: Biohazard: Vendetta
Herstellungsland: Japan
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Horror, Action, Animation
Freigabe: FSK-18
Regie: Takanori Tsujimoto

Darsteller: -

Preis zum Test: EUR 13,98


 

Story: Der skrupellose Waffenhändler Glenn Arias will Rache für den Tod seiner Familie, weswegen er in New York einen hochgefährlichen A-Virus auf die Menschheit loslassen will. Die dadurch in Gang gesetzte Krankheit würde äußerst brutal und in der Regel tödlich verlaufen. Captain Chris Redfield von der Bioterrorism Security Assessment Alliance (BSAA) wird damit beauftragt, die Katastrophe abzuwenden und den Todesboten dingfest zu machen. Aus persönlichen Gründen ist Chris auch ganz scharf darauf, Arias auszuschalten. Als Unterstützung holt er sich die Hilfe von Regierungsagent Leon S. Kennedy sowie Professor Rebecca Chambers vom Alexander Institute of Biotechnology. Gemeinsam wollen sie den Verantwortlichen in die Knie zwingen und die Bewohner des Big Apple vor dem drohenden Tod bewahren.

 


 

 


 

- Kritik -

Abseits der regulären Kinoverfilmungen erhält das Franchise zu "Resident Evil" auch zwei CGI-Verfilmungen, die den Videospielen und den Kino-Kassenschlagern in nichts nachstehen. Mit "Resident Evil: Vendetta" hat Capcom im März 2016 (wir berichteten) den dritten CGI-Ableger der allseits beliebten Spiele-Reihe angekündigt. In der Hauptrolle werden wir Leon S. Kennedy aus dem "Resident Evil"-Franchise wiedersehen. Leon S. Kennedy spielte bereits in "Resident Evil: Degeneration" und "Resident Evil: Damnation" eine essenzielle Rolle innerhalb der Storyline. Anders als seine Vorgänger, die mit einem FSK-16-Siegel davongekommen waren, ist dritte CGI-Animationsfilm der Reihe Zuschauern ab 18 Jahren vorbehalten - es wird sehr blutig, worauf wir aber im spätere Verlauf unserer Besprechung noch eingehen werden. Die Namen der Mitwirkenden lesen sich jedoch wie ein Who-is-who der japanischen Anime/- und Filmbranche. So wird der Soundtrack von Kenji Kawai ("Ghost in the Shell") komponiert, als Produzent ist Takashi Shimizu zur Stelle, der sich bereits mit "Der Fluch - The Grudge" einen Namen machen konnte. Neben Leon S. Kennedy werden Chris Redfield und und zum ersten Mal Rebecca Chambers aus "Resident Evil 0" mit dabei sein.


Die Geschichte spielt wieder im amerikanischen Raum und beschreibt sich wie folgt: Der skrupellose Waffenhändler Glenn Arias will Rache für den Tod seiner Familie, weswegen er in New York einen hochgefährlichen A-Virus auf die Menschheit loslassen will. Die dadurch in Gang gesetzte Krankheit würde äußerst brutal und in der Regel tödlich verlaufen. Captain Chris Redfield von der Bioterrorism Security Assessment Alliance (BSAA) wird damit beauftragt, die Katastrophe abzuwenden und den Todesboten dingfest zu machen. Aus persönlichen Gründen ist Chris auch ganz scharf darauf, Arias auszuschalten. Als Unterstützung holt er sich die Hilfe von Regierungsagent Leon S. Kennedy sowie Professor Rebecca Chambers vom Alexander Institute of Biotechnology. Gemeinsam wollen sie den Verantwortlichen in die Knie zwingen und die Bewohner des Big Apple vor dem drohenden Tod bewahren.

Die Szenerien wurden allesamt detailreich und duster umgesetzt, jeden Falls im Prolog. Im Gegensatz zum Prequel spielt die Handlung hauptsächlich am Tage. Was nicht grade typisch und originell für ein Survival-Horror ist und einem gut zeigt, dass nicht nur die BOW's mutieren, sondern auch das Genre, wo aus einem Horrorfilm schnell mal ein Actionfilm wird. Detailreich sind aber nicht nur die Szenerien, sondern auch die Zombies, Cerberus oder auch der Endboss die in "Resident Evil: Vendetta“ der zum späteren Zeitpunkt noch zum Zuge kommen. Im Gegensatz zu den beiden Prequel's bekommt man hier regelrechte Zombiehorden geboten. Außer 3-4 BOW's überaschatten diese Kult-Geschöpfe förmlich die BOW‘s und stellen diese nicht mehr weiter in den Mittelpunkt, wie es noch bei "Resident Evil: Damnation" der Fall war. Zwar sind die Zombies nicht grade originell, wenn man bedenkt, dass diese Geschöpfe bereits einen Kult-Status hinter sich haben und eben Falls aus der Videospiel-Reihe von Resident Evil abstammen, konnten die Klassischen Zombies dennoch in jegliche Hinsicht überzeugen.

Die Animationen und auch die Bewegungen der Zombies wurden sehr detailreich und Bedrohend umgesetzt, aber auch die einzelnen Figuren wie Chris Redfield  oder Leon S. Kennedy konnten durch ihre Martial-Arts-Kampfkünste einem regelrecht ins Staunen versetzten. Noch nie zuvor wurde eine Kampf-Choreographie so detailreich und atemberaubend in Szene gesetzt, wie in "Resident Evil: Vandetta". Solche Material-Arts-Kampfkünste haben zwar in einem Horrorfilm nicht viel zu suchen, da diese Abschnitte das eigentliche Actiontempo drastisch hoch fahren lassen, waren die Szenen dennoch eine Augenweide und schön anzusehen.  Im späteren Verlauf tritt auch eine weitere altbekannte Person auf, die man ebenfalls aus der Videospiel-Reihe kennen sollte. Rebecca Chambers versucht ebenfalls der Sache mit dem A-Virus auf den Grund zu gehen, wenn auch mit Köpfchen, statt mit Muskelmasse. Sie bekommt relativ viel Screentime zugewiesen, verfällt aber recht Frühzeit in die sogenannte "Opfer"-Rolle und wird von Chris Redfield's und Leon S. Kennedy's Martial-Arts-Kampfkünste aufs Abstellgleis gestellt.

Das bei "Resident Evil: Vendatta" nicht auf Zielscheiben geschossen wird, sollte jedem bewusst sein. Aber das in den 97 Minuten mehrere Gliedmaße durchs Bild fliegen, war im Gegensatz zu den Prequel's neu. Neben dem Zerstückeln und Blutgetränkten Leichen bis hin zum überbleib eines einzelnen Arm oder geteilten Oberkörper verfügt "Resident Evil: Vendatta" auch über viele Blut-Szenen, die durch den gebrauch von Schusswaffen realisiert wurden. Bluteffekte machen zwar noch kein guten Film aus, wenn diese in Galonnen fließen, jedoch wirkte das realistischer und authentischer, wenn die Brühe Haushoch an Wände, Scheiben oder Böden und das in jeglichen formen und Größen dargestellt wird. Im Vergleich zu "Resident Evil: Degeneration" oder "Resident Evil: Damnation" bekommt man hier in Sachen Blut-Effekte einiges geboten, auch wenn es sich dennoch in grenzen hält und nicht mit einem "Dead Space: Downfall" zu Vergleichen wäre.

Der Höhepunkt der Geschichte kommt jedoch zum Schluss. Wie auch bei "Resident Evil: Damnation" folgt auch dieses Ende mit einem Showdown, wo Chris Redfield und Leon S. Kennedy alles abverlangt wird. Im letzten Part werden die Protagonisten erst ein regelrechtes Martial-Arts-Feuerwerk entfachen, wo durch noch einmal der Bodycount regelrecht in die höhe gedrückt wird, bis es letztendlich zum Showdown kommt. Kurz darauf folgt nämlich schon das Duell mit dem Waffenhändler Glenn Arias wo die Martial-Arts-Choreographie ihren Höhepunkt findet. Der Abschluss bildet der Tyrant der durch seine Größe und den Terror, den er ausstrahlt, regelrecht beängstigend wirkt, was den Spannungsbogen extrem anzieht. Der große Showdown findet auf einem Hochhaus statt, mitten im Zentrum von New York, wo dann wirklich alle Geschütze aufgefahren werden, die Takanori Tsujimoto zu Verfügung standen. Hier werden mit Bikes um sich her geworfen, Explosionen entfacht und ein Super-Tyrant serviert um ein optimales und mitreißendes Final bieten zu können. 

  

- Fazit - 

Unter dem Strich ist "Resident Evil: Vendetta“ einfach nur bombastisch inszeniert, von den Martial-Arts-Choreographie bis hin zum Showdown ein bildliches Feuerwerk. Einer der wenigen Fortsetzungen, die eine Geschichte zum widerholten male positive und gelungen weiter erzählt. Vom Blutgehalt und der Action wurde noch mal ordentlich ein drauf gelegt, wodurch eine FSK-18 Freigabe unumgänglich war. Jedoch verlor "Resident Evil: Vendatta“ durch die zahlreichen Action-Passagen im zweiten und letzte Drittel den kompletten Horror-Flair. Hätte man den Prolog auf 97 Minuten gedrückt, dann hätte man ein makellosen "Resident Evil"-Film erschaffen, der die "Resident Evil"-Videospiele in nichts nachsteht. Für "Resident Evil"-Fans ist "Resident Evil: Vandetta" dennoch ein muss, da hier Elemente aus den Videospielen mit neuen Ideen fusioniert wurden, die näher an den Videospielen gerichtet sind, als die einzelnen Realfilme. Da kann man sich nur auf eine weitere CGI-Verfilmung freuen!

Bewertung: 9|10  

Durchschnittliche Userbewertung

9.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

 


 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verleihstart: 03.08.2017
BD Verkaufstart: 03.08.2017

Label: Sony Pictures
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 1,78:1 (16:9, 1080p)
Laufzeit: ca. 97 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)
3. Französisch (DTS-HD Master Audio 5.1)
4. Arabisch (Dolby Digital 5.1.)
5. Türkisch (Dolby Digital 5.1.)
6. Italienisch (Dolby Digital 5.1.)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch
- Französisch
- Arabisch
- Türkisch
- Italienisch
- Holländisch

Extras:

  • Begleitkommentar der Filmemacher
  • Standfoto-Galerie
  • Von CGI bis zur Umsetzung: Die Kreaturen
  • Von CGI bis zur Umsetzung: Die Gestaltung von Vendetta
  • Motion Capture Set Tour mit Dante Carve
Kritik:
Im Bonusmaterial-Sektor zu "Resident Evil: Vendetta" liegt zunächst mal ein Audiokommentar des Regisseur, des ausführenden Produzenten und des Autos vor. Dazu gibt es zwei Featurettes, die unter dem Titel "Von CGI zur Realität" stehen und sich zum einen um die Realisierung der Kreaturen kümmern und zum anderen um die Gestaltung von Vendetta. Auf diese Weise erfahren wir, welche Tricks man anwendete, um die Figur des Ariego zu realisieren - vom Concept Design bis zum fertigen Film. Die Motion-Capture-Tour mit Dante Carver. Hier bekommt man für eine japanische Produktion erstaunlich intime und alberne Einblicke in die Arbeit der Crew. Obendrauf gibt’s noch zahlreiche Trailer und eine Standfoto-Galerie mit sehenswerten Bildern zum Film.
 
Bewertung: 6 | 10

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