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Aug08

BD Kritik: Life

BD Kritik: Life

Originaltitel: Life
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Horror, Science-Fiction, Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Daniel Espinosa

Darsteller: Jake Gyllenhaal, Rebecca Ferguson, Ryan Reynolds u.a.

Preis zum Test: EUR 14,99


 

Story: Eine Gruppe aus Wissenschaftlern und Astronauten auf der internationalen Raumstation ISS erhält den Auftrag, eine Sonde vom Mars einzusammeln und die darin enthaltende Bodenprobe zu untersuchen. Tatsächlich kann der leitende Biologe Dr. Hugh Derry in dieser Probe mithilfe eines Hochleistungsmikroskops erstmals eine außerirdische Lebensform nachweisen. Die anfängliche Euphorie über den sensationellen Fund verfliegt jedoch, als sich der schnell entwickelnde Organismus als ernsthafte Bedrohung herausstellt. Trotz diverser Sicherheitsvorkehrungen der für die Mission zuständigen Quarantänebeauftragten Dr. Miranda North, entwickelt sich der Auftrag für die sechs Besatzungsmitglieder bald zum Horrortrip.

 


 

 


 

- Kritik -

Bei "Life" handelt es sich um einen SciFi-Horrorfilm, der versucht ein sehr realistisches Szenario abzubilden und auf dramatische und bildgewaltige Art und Weise die Gefahren eines Kontakts mit außerirdischem Leben vor Augen zu führen. Die Geschichte spielt auf der internationalen Raumstation ISS. Eine abtrünnige Sonde mit Materialproben vom Mars wird durch das Team der ISS abgefangen und die Proben im board eigenen Labor untersucht, wo durch ein einzelliges Lebewesen aus Ihre Stasis befreit wird. Daniel Espinosa's Weltraum-Horrortrip ist kein bloßer Abklatsch bekanntlicher Weltraum-Horrorfilme sondern bietet, vor allem wenn man wirklich genauer hinsieht, interessante Denkweisen, die allerdings fast schon wieder zu dezent gesetzt wurden. Grundsätzlich passt der Titel "Life" wie die Faust aufs Auge, denn hier wird eine interessante Grundideen, mit Elementen gefüttert, womit der Film letztendlich spielt - den kämpft Leben gegen Leben.

Während z.B. in "Alien" die Titelfigur lediglich als übermächtiger Antagonist hingestellt wird, kämpft das Alien in "Life" auch in feindlicher Umgebung ums Überleben. Dabei wird auch gut in Szene gelegt, wie sehr unsere Protagonisten alles, was einem schaden könnte, sofort als böse ansehen wird. Es gibt letztendlich keine klare Gut-/ und Böse-Linie. Beide Spezies kämpfen in "Life" mit allen erdenklichen Mitteln zu überleben und die Unschuldigen sind nicht immer unsere Protagonisten was in "Life" auch gut in Szene gelegt, schließlich wurde das Alien erst aggressiv, als es von Stromschlägen aufgeweckt wurde und die festgekettete Laborratte spricht schließlich für sich. Aber diese Szenen sind wirklich extrem dezent und sehr geschickt eingefädelt worden, da man sie erst bei genauerer Betrachtung wirklich bemerkt. Überraschend feinfühlig und interessant  für einen vermeintlichen Sci-Fi-Horrorfilm.


Auch in punkto Dialog und Charaktere hatte der Film einiges zu bieten, so wurde z.B. Jake Gyllenhaals Charakter David Jordan sehr interessant und glaubwürdig verkörpert. Aber auch der Charakter Hugh Derry gespielt von Ariyon Bakare wurde durch seine Lähmung und den Ehrgeiz nach ein Heilmittel und die Frage wie weit würde man gehen, sehr gut verkörpert und vorgestellt. Aber gerade in diesem Punkt hätte man ruhig noch intensiver und tiefer in die Charaktere hineingehen können, denn vor allem Hugh Derry Ehrgeiz nach ein Heilmittel ging im Storyverlauf etwas unter. Aber auch Miranda North (Rebecca Ferguson) oder auch Roy Adams (Ryan Reynolds) blieben teilweise leider sehr blass. Ansonsten bietet die Story hauptsächlich das übliche Monster-Attacke-Ausscheidungsverfahren, welches hier allerdings wirklich erstaunlich konsequent und auch relativ abwechslungsreich gestaltet wurde.


Die Story an sich, lebte eben hauptsächlich durch die Sozialkritik und spannenden Ideen, die aber mehr unter der Hand eingebaut wurden. Was dabei wirklich noch hervorragend war, war der Twist am Ende der den Film mit einem Schwarzen-Humor enden lässt. Aber auch der gesamte Film erwies sich wirklich als extrem fesselnd und elektrisierend. Gerade durch seine Konsequenz war der Film nie wirklich vorhersehbar und die Inszenierung konnte sich wirklich sehen lassen. "Life" spielt sehr viel mit der Schwerelosigkeit und langen Kamerafahrten, scheinbar ohne Cut. Das erzielt Wirkung und erweckt tatsächlich ein wenig das Gefühl, man sei im Weltraum. Die Actionpassagen wurden auch sehr gut inszeniert und lebten durch die beeindruckenden Bilder, Kamerafahrten und vor allem dem bombastischen Sound. Auch das Alien konnte durch seine flüssige Bewegungen, der Raffinesse und Weiterentwicklung sehr überzeugen. Aber auch weil es schlicht und ergreifend mal was anderes war. Die Schauspieler konnten in Ihre Rollen ebenfalls aufgehen. Jeder hier spielt seine Rolle souverän und gelungen herunter, leider konnte Ryan Reynolds seine Rolle nur kurzweilige unter Beweisstellen, ihm hätten wir weiß Gott mehr Screen Time in "Life" gegönnt.

- Fazit - 

"Life" ist ein spannender, visuell beeindruckender und schauspielerisch wirklich guter Sci-Fi-Horrorfilm. Abgesehen von ein paar logische Ungereimtheiten und fragwürdige Verhalten der Charakter, bietet "Life ein stimmiges Setting, Spannung die das Blut in den Adern gefrieren lässt und ein sehenswertes - mal etwas andersartiges - Alien.

Bewertung: 9|10  

Durchschnittliche Userbewertung

9.0/10 Bewertung (3 Stimmen)

 


 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verleihstart: 03.08.2017
BD Verkaufstart: 03.08.2017

Label: Sony Pictures
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 2,39:1 (16:9, 1080p)
Laufzeit: ca. 104 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 7.1)
3. Italienisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch
- Türkisch
- Italienisch
- Englisch für Hörgeschädigte

Extras:

  • Gelöschte Szenen
  • Klaustrophobischer Terror: Wie dreht man ein Thriller im Weltraum?
  • Völlig schwerelos
  • Die Kunst und Wirklichkeit von Calvin
  • Tagebuch eines Astronauten
Kritik:
Das Bonusmaterial von "Life" umfasst sechs gelöschte Szenen, die aber kein Input zur Story beitragen oder sehenswert ausfallen. In "Klaustrophobischer Terror: Wie dreht man einen Thriller im Weltraum?" beschäftigt man sich vornehmlich mit den Fragen, was sich die Macher bei der Story des Films gedacht haben und wie sie dies in der Praxis umsetzten. So ist es dem Regisseur wichtig gewesen, dass der Film stark in der Realität verankert ist. Die Schauspieler betonen, wie wichtig das enge Set für die Arbeit war. Wichtig, um nachvollziehen zu können, wie nahe man sich unweigerlich kommt und wie wenig Privatsphäre man am Ende hat. In "Völlig schwerelos" geht es dann deutlich stärker darum, wie man die Szenen verwirklichte, die im Film schwerelos stattfanden und wie sich die Darsteller in Ihren schweren Anzügen beim Dreh fühlten. Da an Drähten hängend gedreht wurde, mussten die Bewegungen so echt wie möglich wirken, was schon in dem Moment schwierig wird, wenn man einfach nur einen bestimmten Gegenstand hochhebt, der im All kein Gewicht hat aber aber am Set schon. "Leben schaffen: Die Kunst und Wirklichkeit von Calvin" geht es um das fremdartige Wesen aus dem Film, das ganz bewusst weit entfernt vom menschlichen Vorbild gestaltet wurde. "Astronauten-Tagebücher" liefert ein paar Fake-Einträge der Filmfiguren in ihren Logbüchern.
 
Bewertung: 6 | 10

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