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Aug11

BD Kritik: Kong - Skull Island

BD Kritik: Kong - Skull Island

Originaltitel: Kong: Skull Island
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Action, Abenteuer, Fantasy, Science-Fiction
Freigabe: FSK-16
Regie: Jordan Vogt-Roberts

Darsteller: Tom Hiddleston, Samuel L. Jackson, John Goodman u.a.

Preis zum Test: EUR 13,42


 

Story: Als sich der Vietnamkrieg im Jahr 1973 dem Ende zuneigt, drängt der leitende Wissenschaftler Bill Randa (John Goodman) die amerikanische Regierung zur Erforschung einer bisher unbekannten, schädelförmigen und erst kürzlich auf Satellitenbildern entdeckten Insel im Pazifik, ehe die Russen dies tun. Die Expedition wird bewilligt und Randa tritt mit seinem Team, zu dem auch der britische Fährensucher James Conrad (Tom Hiddleston), die Kriegsfotographin Mason Weaver (Brie Larson) und der für ihre Sicherheit verantwortliche Colonel Preston Packard (Samuel L. Jackson) gehören, die Reise nach Skull Island an. Als das Team jedoch Bomben zur seismischen Vermessung der Insel abwirft, werden sie von dem Riesenaffen Kong angegriffen, der sämtliche Hubschrauber aus Packards Einheit vom Himmel holt. Die Überlebenden der Attacke müssen zudem schnell feststellen, dass Kong nicht das einzige gefährliche Riesenwesen auf Insel ist. Ihnen bleiben nur drei Tage um sich zum Nordende von Skull Island durchzuschlagen, wo sie ein Rettungstrupp auflesen kann...

 


 

 


 

- Kritik -

Kong zählt neben Frankenstein und Godzilla zu den bekanntesten Monstern der Filmgeschichte. Seit 1933 trieb Kong ganze acht Mal sein Unwesen auf der großen Leinwand. Mit "Kong: Skull Island" steht nun der neunter Film ins Haus, der gleichzeitig den zweiten Beitrag von Legendary Pictures und Warner Bros. geplanten MonsterVerse darstellt. Das von Gareth Edward mit "Godzilla" gestartete Filmuniversum soll 2020 im Kampf mit Kong seinen Höhepunkt finden. Trotz seinem finanziellem Erfolg, stieß "Godzilla" aber nicht nur auf Gegenliebe. Des Öfteren wurde von Zuschauern die geringe Screentime des namensgebenden Monsters bemängelt. Das Studio hat sich diese Kritik zu Herzen genommen und präsentiert mit "Kong: Skull Island" einen eher klassischen Monsterfilm im neuen Gewand.

Da der Film 1973 zur Zeit des Vietnam-Kriegs spielt, vermischt sich die Abenteuer-Stimmung mit dem Kriegs-Szenario, was schon optisch perfekt zueinander passt. Ein Hauch von "Apocalypse: Now" weht durch den Film, wenn Helikopter vor aufgehender Sonne zum Horizont fliegen und einige der Actionszenen derart feurig sind, dass man sich mitten in einem Krieg befindet. Damit hebt sich Vogt-Roberts Remake bereits vom klassisch erzählten und mit gewaltigen Bildern angereicherten "King Kong" von Peter Jacksons ab. Hier hat man eher das Gefühl, einen Kriegsfilm zu schauen. Das liegt aber auch daran, dass Brie Larson als Fotografin Bilder von den Soldaten macht, die ernsthaft wie Kriegsfotos aussehen. Larson selbst füllt die etwas undankbare Rolle glaubwürdig aus, wobei der Fokus auf Tom Hiddleston und Samuel L. Jackson liegt. Letzterer wird zum Rivalen von Kong, was die immer wieder genutzten Augenpartien beider Kontrahenten visuell übermittelt wird. Aber es gibt ja nicht nur Story und Darsteller, die funktionieren, sondern auch eine Menge Action.

Schon Kongs Angriff auf die Hubschrauber sowie die Unwetter-Szenerie zuvor sind dermaßen spektakulär und überraschend, dass es ein Fest für die Augen ist. Sämtliche Kreaturen sind atemberaubend animiert und Kong selber sieht tatsächlich noch eine Spur besser und Gefährlicher aus, als Peter Jackson's Kong. Für die Einheimischen auf der Insel ist Kong nichts anderes als ein Gott. Einer, der auf der Insel für das Gleichgewicht sorgt und die bösen Kreaturen beseitigt, bevor diese zu groß und zu gefährlich werden. Genau so wie Gareth Edward's "Godzilla" werden die überdimensionalen Monster als Götter symbolisiert. Insgesamt bedient sich Jordan Vogt-Roberts für seine Geschichte bei vielen der vorherigen Kong-Filme, bleibt aber stets eigenständig genug, um für sich zu bestehen. Trotz der inhaltlichen Mängel gibt sich Regisseur Jordan Vogt-Roberts die größte Mühe, das Beste daraus zu machen. Der Mann, der bisher lediglich ein Independent Drama in seiner Filmographie aufweisen kann, schlägt sich mit einem Budget von $ 190 Millionen überraschend gut.

Einflüsse aus Filmen wie "Apocalypse Now" und verschiedenen "King Kong" Filmen sind zwar klar erkennbar, doch vermischt er sie zu einem eigenen, sehr ansprechenden Stil. Auch die Kamerafahrten sind stets sehr beeindruckend. Leider beschränkt sich die beeindruckenden Kamerafahrten zum Großteil auf die Szenen, in denen wir Kong in Action sehen. Szenen, in denen sich der Regisseur eines Independent Dramas eigentlich auskennen müsste. Die einzelnen Charakter  wirken stellenweise fast schon stümperhaft. Hinzu kommt, dass der Film ziemlich zerschnitten wurde. Gerade der durch den Schnitt oft überraschende Wechsel der Settings sorgt für eine unangenehme Unübersichtlichkeit. Dadurch fehlt ein notwendiger Überblick darüber, wo sich die verschiedenen Charaktere gerade aufhalten, wo sie hin wollen und von wo eventuell Gefahr droht.

Nichtsdestotrotz hat "Kong: Skull Island" trotz einige Mankos ein Schlagkräftiges Argument für sich - Kong selbst. Das titelgebende Monster ist die größte Stärke des Films. Mit Terry Notary ("Planet der Affen: Revolution") hat man ein Experten des Motion-Capturing dazu bekommen, Kong Leben einzuhauchen. Wie es nicht anders zu erwarten war, macht er einen hervorragenden Job und sorgt zusammen mit dem talentierten Visual Effects Team für grandiose Monster-Action. Damit bietet der Film genau das, was viele bei "Godzilla" so schmerzlich vermisst haben. Doch zeigt sich hier auch ganz klar, warum Gareth Edwards die monströse Echse so lange zurückgehalten hat.

- Fazit - 

"Kong: Skull Island" ist rundum ein gelungenes Abenteuerkino mit bombastischen Effekten, sensationeller Musik und großartigen Schauwerten. Die einzelnen Charakterfiguren wirken ein wenig überbesetzt, funktionieren in ihren Rollen aber ganz gut. Die detailreichen Kreaturen runden das gesamtpaket positiv ab. Dank der hohen Screentime sorgt Kong persönlich für schlagkräftige Argumente warum die Neuadaption letztendlich eine Sichtung wert ist.

Bewertung: 8|10  

Durchschnittliche Userbewertung

7.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

 


 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verleihstart: 03.08.2017
BD Verkaufstart: 03.08.2017

Label: Warner Home Video
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 118Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Atmos 7.1, DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (Dolby Atmos 7.1, Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch für Hörgeschädigte
- Englisch für Hörgeschädigte

Extras:

  • Audiokommentar
  • Making of-Doku (ca. 25 min.)
  • Versch. Featurettes (ca. 6 min.)
  • Monarch-Dateien 2.0 (ca. 8 min.)
  • Nicht verwendete Szenen (ca. 4 min.)
  • Digital Copy
  • Wendecover
Kritik:
Das Bonusmaterial von "Kong: Skull Island" umfasst ein Audiokommentar von Regisseur Jordan Vogt-Roberts. Dieser kommt auch beim 2-teiligen Making of mit dem Titel "Der König von Skull Island" zu Wort und geht, zusammen mit weiteren Cast und Crew-Mitgliedern, recht ausführlich auf die verschiedenen Aspekte der Film-Produktion ein. Während man unter "Am Set in Vietnam" die Location-Dreharbeiten etwas genauer beleuchtet, bietet "Tom Hiddleston: Der unerschrockene Fährtensucher" ein paar weitere Behind-the-Scenes Einblicke. Zusätzlich beleuchtet Regisseur Vogt-Roberts unter "Im Fokus: Aufnahmen von Brie Larson" die Fotos, die die weibliche Hauptdarstellerin während den Dreharbeiten gemacht hat. Der Abschluss der hier vorliegenden Extras-Auswahl wird von "Monarch-Dateien 2.0", einem Begleit-Archiv bzw. Expeditions-Bericht mit Fotos und Konzept-Kunst, und von vier "Nicht verwendeten Szenen" gemacht. Der Disc liegt zudem ein Flyer bei, der einen Code zum Download einer "Ultra Violet"-Digital Copy des Films enthält. Diese kann über das Internet freigeschaltet werden. Ausserdem setzt Warner Home Video auch bei diesem Blu-ray Disc Titel auf ein Wendecover ohne FSK-Siegel.

Bewertung: 8| 10

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Pascal Müller

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