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Nov12

American Fighter 1-4

American Fighter 1-4

Originaltitel: American Ninja
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 1985-90
Genres: Action
Freigabe: FSK-16
Regie: Sam Firstenberg, Cedric Sundstrom
Darsteller: Michael Dudikoff, David Bradley, Steve James u.a.

Preis zum Test: EUR 29,99


 

Inhalt: Im Jahr 1985 kam der erste Teil der "American-Fighter"-Reihe ins Kino und wurde bei Produktionskosten von etwa einer Million Dollar und mehr als zehn Millionen Dollar Einspielergebnis zu einem sensationellen Erfolg. Michael Dudikoff wurde zum Actionstar der 1980er und spielte auch in der Fortsetzung neben Steve James mit. Ab dem dritten Teil der Serie wurde David Bradley in der titelgebenden Hauptrolle inszeniert. In "American Fighter 4 – Die Vernichtung" treten beide "American Fighter" gemeinsam auf. Die vier Kultfilme mit rasanter Ninja-Action der Martial-Arts-Superstars Michael Dudikoff, David Bradley und Steve James erscheinen erstmals ungeschnitten auf Blu-ray. Teil 1 erscheint dabei sogar zum ersten Mal überhaupt auf Blu-ray. In unsere ausführlichen Besprechung gehen wir auf die Filme ein und werden die Blu-ray-Auswertung unter die Lupe nehmen.

 


 

 


 

- Kritik -  

In den 1980er Jahren bestimmte das Label Cannon, den B-Action-Markt und bescherte unter anderem Chuck Norris, Jean-Claude Van Damme und Sylvester Stallone zahlreiche Hits. Mit dem Low Budget Ninja-Actioner "American Fighter" (Original: "American Ninja") verhalfen sie dem ehemaligen Iron Man-Sieger Michael Dudikoff zu seiner bis heute bekanntesten Rolle. Wer hier geschliffene Dialoge, überraschende Drehbuch-Kniffe oder brillante Schauspiel-Leistungen erwartet, ist natürlich vollkommen falsch: Hier gibt es Action und Ninja-Kampfkunst satt, die mit mal mehr und mal weniger freiwilliger Komik untermauert werden. Dudikoff erfüllt als westlicher Ninja den Kindheitstraum vieler Jungen. Ansonsten wird der Film von einem trashigen Unterton begleitet und gibt stark inszenierte Action-Szenen die einem von Anfang bis Ende gute Unterhalten können. Das die ganze Story mittlerweile etwas angestaubt wirkt, kann den Machern nicht angelastet werden. Ansonsten dürfte "American Fighter" in seiner ungeschnittenen Fassung die komplette Filmlänge einem ein durchgehendes Grinsen verzaubern. (7/10)

Nach dem Sensationserfolg des Erstlings war diese Fortsetzung nur eine Frage der Zeit. Ebenfalls wenig überraschend kehrte Sam Firstenberg auf den Regiestuhl zurück. Auch wenn die Handlung exakt so dämlich ist, wie sie sich liest und vom Schema fast ein Remake des Vorgängers vorliegt, hat auch diese Fortsetzung ihre Highlights zu bieten. Die (Neben-)Charaktere sind fast identisch statt einer hübschen Tochter des Colonels, gibt es eine hübsche Tochter eines entführten Wissenschaftlers, statt Waffenschieber jetzt Drogendealer, die Dialoge sind teils schmerzhaft; "Der amerikanische Ninja konnte fliehen. Er kann kämpfen wie ein Ninja." und die Gegner fallen doch sehr leicht zu boden. Zum Glück entscheidet sich Firstenberg erneut für eine überaus ironische Inszenierung, die er mit einer ganzen Reihe markiger One-Liner von Curtis Jackson aufpeppt. Der Karibik-Flair sorgt für weiteren Charme. Insgesamt waren es aber zu wenig neue Einfälle, die "American Fighter II – Der Auftrag" zu bieten hatte, um ähnlich viel Spaß wie der Vorgänger zu bereiten. Dennoch bleibt eine witzige 80er Jahre-Trash-Perle, die die meiste Zeit ordentliche Unterhaltung liefert. (6/10)


Nach dem zweiten Teil hatten Hauptdarsteller Michael Dudikoff und Regisseur Sam Firstenberg genug vom Kampf gegen die Ninjas und lehnten einen weiteren Film ab. Cedric Sundstorm führte bei diesem Teil Regie und Ex-Model David Bradley gab als amerikanischer Ninja sein Schauspieldebüt. Beide bewiesen durch ihre Arbeit aber nur eine einzige Sache: Wie gut die Ergebnisse waren, die ihre Vorgänger aus der Geschichte geholt hatten. Sundstorms Entscheidung, aus "American Fighter III" einen ernsten Film machen zu wollen, ging im Angesicht der Handlung total in die Hose. Darüber hinaus wirken die uninspiriert in Szene gesetzten Kampfszenen recht langweilig. Was er mit vollkommen belanglosen Nebencharakteren wie Kumpel Dexter und die geheimnisvolle Ninja-Frau erreichen wollte, dürfte für immer das Geheimnis des Drehbuchautors bleiben. Die Vorgeschichte von Bradleys Charakter strotzt von holzschnittartiger Tragik: Sein Vater, ein Karate-Meister, wird von Gangstern erschossen. Der Trainer seines Vaters nimmt sich Sean an und bildet ihn aus. Rein zufällig kommt es dann Jahre später zum Wiedersehen mit den keinen Tag gealterten Mördern seines Vaters, die er aber nicht wiedererkennt. Ansonsten kann Bradley in puncto Ausstrahlung dem nicht zwingend genialen Michael Dudikoff in keinster Weise das Wasser reichen. Einzig und allein Steve James in seiner Rolle als Curtis Jackson sorgt dafür, dass der Film die ein oder andere halbwegs sehenswerte Szene hat. Ansonsten gehört "American Fighter III – Die blutige Jagd" in die Kategorie absolut verzichtbarer Billig-Produktionen. (3/10)

Gut ein Jahr nach dem unsäglich schwachen dritten Film bekamen David Bradley und Cedric Sundstorm die Chance, eine besser Fortsetzung zu drehen, die sie zweifelsohne liefern. Da die Ninja-Erzählungen aber wieder aus der Mode waren, wurde "American Fighter IV" zum finanziellen Desaster, was durchaus nicht verdient war. Die Kämpfe sind härter, besser und tödlicher inszeniert, die Story ist wesentlich unterhaltsamer, David Bradley wirkt deutlich überzeugender als bei seinem ersten Auftritt und Ur-Ninja Michael Dudikoff kam sogar noch einmal zurück. Bradley und Dudikoff teilen sich nur im Schlussakkord den Bildschirm und können sich vorher größtenteils alleine austoben. James Booth gibt einen wunderbar hassenswerten Sadisten. Leider stört die reaktionär-rassistisch angelegte Figur von Scheich Maksood, die mehr als einmal für Kopfschütteln sorgt. Dwayne Alexander, der als Carl den an Krebs erkrankten Steve James ersetzen musste, ist ein Totalausfall, was aber hauptsächlich am Drehbuch liegt. Auch wenn "American Fighter IV – Die Vernichtung" bei weitem kein toller Film ist, kann er durchaus gefallen. Die an den Haaren herbeigezogene Storyline ist unterhaltsam und abwechslungsreich und die Kampfszenen sind ordentlich, was im Vergleich zu Teil 3 fast schon als Glanzleistung gefeiert werden kann. (5/10)

 

 - Fazit -  

Fans der Reihe oder Liebhaber alter Action-Filme sollten sich über diese Blue-ray-Box natürlich freuen, immerhin hat die "American Fighter"-Reihe einen gewissen Kultstatus erlangt. In Sachen Ausstattung der Blu-ray's sollten die Erwartungen aber niedrig angesiedelt werden, mehr als ein abgestimmtes Bild und einer DTS-Tonspur sollte man nicht erwarten. Dennoch dürfte für Fans der Reihe diese ungeschnittene Sammlung und die Tatsache, dass der erste Teil erstmals auf BD veröffentlicht wurde, unverzichtbar sein.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 17. November 2016
BD Verleihstart: 17. November 2016

Publisher: Studiocanal

Verpackung: Blu-ray (Keep Case) im 4er Karton-Schuber
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 374 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 2.0 Mono)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 2.0 Mono)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Trailer

Kritik Extras
Ein paar Trailer zum aktuellen Produkt-Katalog des Publisher liegen den BD-Disc's vor, bieten aber kein nennenswerten Mehrwert. Da hätten zwei Biografien zu den Hauptdarstellern oder ein Making Of der BD-Auswertung durchaus gut getan.

Wertung: 1|10

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Chris Doglei

Chris Doglei

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