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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Dez22

Die Unfassbaren 2

Die Unfassbaren 2

Originaltitel: Now You See Me 2
Herstellungsland: USA, China, England, Kanada

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Abenteuer, Action, Thriller
Freigabe: FSK-12
Regie: Jon M.Chu

Darsteller: Jesse Eisenberg, Mark Ruffalo, Woody Harrelson u.a.

Preis zum Test: EUR 15,99


 

Inhalt: J. Daniel Atlas (Jesse Eisenberg), Merritt McKinney (Woody Harrelson) und Jack Wilder (Dave Franco) haben ihr Ziel in Die Unfassbaren 2 erreicht. Nachdem sie all ihre Aufgaben gemeistert haben, hat sich ihnen Dylan Rhodes (Mark Ruffalo) als Strippenzieher hinter den Kulissen offenbart und die Magier, Illusionisten und Mentalisten unter seine Fittiche genommen, zu denen nun auch Lula (Lizzy Caplan) gehört. Doch nicht jeder ist mit dem Verlauf der Geschehnisse zufrieden: Arthur Tressler (Michael Caine) wurde im zweiten Akt der Magier-Show seines Vermögens beraubt und sinnt auf Rache. Und auch der unberechenbare Internet-Millionär Walter Mabry (Daniel Radcliffe) will die Unfassbaren für seine Zwecke instrumentalisieren. Außerdem hat der im Gefängnis sitzende Thaddeus Bradley (Morgan Freeman) seine Demütigung durch den Sohn von Magier-Legende Lionel Shrike nicht vergessen.

 


 

 



- Kritik -
     

Als DIE UNFASSBAREN - NOW YOU SEE ME 2013 in die Kinos kam, ließ der Film vor allen Dingen eine Sache vermissen: Zaubertricks. Ein Film über Zauberer ohne Tricks, fragt man sich. Es werden wohl selbstverständlich Zaubertricks im Film vorgeführt, doch bewirken diese nie wirklich einen Effekt beim Publikum da die meisten Tricks vor allen Dingen durch den Einsatz von Spezialeffekten aus dem Computer funktionieren. Nimmt man dazu eine Handlung, die so viele Twists wie möglich beinhalten möchte, ergab sich am Ende ein eher zwiespältiges Wrk. Doch der Film lief an den Kassen erfolgreich genun um eine Fortsetzung zu evozieren, die nun von Concorde Home Entertainment nach den Feiertagen auf DVD und Blu-ray veröffentlicht wird. Lohnt sich der Zauber diesmal?

DIE UNFASSBAREN 2 scheint geradezu prototypisch für eine Fortsetzung zu sein. Man findet hier viele Merkmale eines Sequels wieder. Da wären zum einen ganz simpel die bekannten Hauptcharaktere, die fast alle wieder zurückkehren. Isla Fisher musste leider absagen, da sie zum Zeitpunkt der Dreharbeiten schwanger war. Ihren weiblichen Part, in einer neuen Rolle, übernimmt Lizzy Caplan mit einer Rolle bei der man dachte, sie musste im ansonsten maskulin-geprägten Teil der Grupe extrovertiert und überdreht sein. Ob man das gut finden muss, sei jedem selbst überlassen. Selbstverständlich versucht man so viele bekannte Figuren wie möglich auch aus dem Vorgänger wieder einzubauen und wenn es nur ein weiteres Familienmitglied ist. Wie genau die Konstellationen sind, soll hier natürlich nicht verraten werden. Zu guter Letzt auch immer wieder beliebt den Film mit einer Szene zu beginnen, die man aus dem Vorgänger nur aus der Erzählung kennt. Nicht mehr nur Telling, sondern hier geht es direkt mit Showing los. Aber wie eingangs erwähnt sind dies bekannte und gern genutzte Mittel bei Fortsetzungen. Kann der Film damit gekonnt umgehen und daraus einen eigenständigen Film formen?.

Zum Teil. Wie Teil 1 versteckt sich auch bei Teil 2 wieder mehr eine Heist-Handlung im Stile der Oceans-Filme, als ein Film über Magier. Diesmal geht man aber noch viele Schritte weiter und bauscht die Protagonisten zu gobal agierenden und bekannten Helden auf. Ja auch hier scheint der Druck der Comichelden spürbar zu sein. Die nette Spinne aus der Nachbarschaft reicht nicht mehr. Die ganze Welt, alles darunter ist nicht genug. So auch hier. Es wird ein oberflächlicher Plot über einen Überwachungsschip eingeführt, der mehr als MacGufin fungiert, der die handelnden Personen von A nach B bis nach C treiben soll. Eine zentrale Szene steht dabei prototypisch, als die vier Magier den Chip aus einem chinesischen Forschungszentrum klauen soll. Sie werden eigentlich direkt ertappt, können aber bei ihrer Untersuchung den Chip, der an einer Karte klebt, immer wieder untereinander verstecken. Die Szene ansich läuft mehrere Minuten und gehört zum gelungensten und spannendsten Teil des Films, verliert aber auch wieder viel an Potential, da die Karte mit dem Chip die ganze Zeit über animiert zu sein scheint und auch die einfachsten Handtricks mit der Karte durch Beihilfe eines digitalen Effekts präsentiert werden. Diese Szene wäre eigentlich dazu prädestiniert auf echte Tricks zurückzugreifen, doch leider verzichtete man wieder darauf. Im späteren Showdown in London ist dies wieder ähnlich. Jesse Eisenbergs Figur hält die (digitalen) Regentropfen auf, während zumindest Dave Francos Magier einen Trick vorführt, der auch ohne Computer funktioniert. Der Film wurde übrigens ganz modern mit u.a. Geld aus China produziert und spielt auch unter anderem dort. In den chinesichen Kinos konnte der Film auch sehr gute Zahlen schreiben, so überrascht es nicht weiter, dass bereits ein drittel Teil in Auftrag gegeben wurde, der 2019 folgen soll.

  

- Fazit -  

Leider wieder mehr generischer Heist-Film mit nur wenig wirklichen Zaubertricks, dafür mit viel Irrungen und Wirrungen in der Handlung. Die vier Reiter werden zu globalen Superhelden, die mit ihren Tricks selbst Herr über alle Elemente werden können. Was folgt wohl als Nächstes? DIe Aufnahme in das Marvel Cinematic Universe?

Wertung: 4|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (4 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 27. Dezember 2016
BD Verleihstart: 27. Dezember 2016

Publisher: Concorde Home Entertainment

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 129 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 7.1)
2. Englisch (DTS-HD MA 7.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Audiokommentar von Regisseur Jon M. Chu
  • Magie von Cast und Crew
  • Guck genau hin!
  • Hier kommt Magie
  • Deutscher Kinotrailer
  • Original-Kinotrailer
  • Programmtipps

Kritik Extras
"Magie von Cast und Crew" verspricht mit 21 Minuten einen ausführlichen Einblick in die Produktion des Films ist aber leider nur eine überlange Lobrede von jedem auf jeden. "Guck genau hin" ist diesbezüglich schon interessanter und geht auf die verschiedenen Sets des Films und die Effekte ein. "Hier kommt Magie" beschäftigt sich mit Magie generell und im Film. Dort erfährt man, dass doch vieles für den Film von den Darstellern erlernt wurde, aber man doch oft mit dem Computer nachgeholfen hatte.

Wertung: 6,5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Manuel Föhl

Manuel Föhl

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