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Aug21

10.000 BC

10.000 BC

Originaltitel: 10.000 BC 
Herstellungsland: Neuseeland/USA 
Erscheinungsjahr: 2008
Genre: Abenteuer, Drama 
Freigabe: FSK-12
Regie: Roland Emmerich 
Darsteller: Camilla Belle, Steven Strait, Cliff Curtis u.a.

Dieses Spektakel berichtet in fantastischen Bildpanoramen vom allerersten Helden (Steven Strait), der eine kühne Reise wagt, um seine entführte Geliebte (Camilla Belle) zu befreien und die ihm vorhergesagte Prohphezeiung zu erfüllen. Er muss gegen Säbelzahntiger und prähistorische Raubtiere kämpfen, unerforschte Wüsten durchqueren, ein mächtiges Heer zusammenführen und eine hoch entwicktelte Zivilisation entdecken. Dort wird er der Anführer ihrer Befreiung und der erste Held in jener Zeit, in der die Legende begann.

- Kritik -

Was für Filme hat uns Roland Emmerich schon gebracht. Neben Hits aus den 90ern wie „Universal Soldier“, „Independence Day“ und „Godzilla“ schuf er zuletzt 2004 mit „The Day after Tomorrow“ einen Katastrophenfilm, der das Publikum zu begeistern wusste, da dieser grandiose Effekte und die aktuelle Klimasituation optimal miteinander vermischt wurden. Emmerich steht kurz gesagt aber für oberflächliche Handlung mit sehr ansehnlichen Effekten – so auch bei 10.000 BC? Kann man nicht so sagen. Von Anfang an ist eines klar – die Urmenschen waren, laut Emmerich, makellos, durchtrainiert und ohne jegliche Unreinheiten. Nun gut, denkt man sich, wenn die Darsteller mit Schauspiel glänzen, könnte man eventuell darüber hinwegsehen. Leider aber gelingt es den Darstellern nicht ihren Figuren auch nur einen Hauch Leben einzuflößen. Man hegt keinerlei Gefühle für sie. Weder sind sie einem sympathisch bzw. unsympathisch noch leidet man mit ihnen mit, was man bezüglich der Story aber ganz offensichtlich sollte. Jederzeit wäre es dem Zuseher egal wenn einer der Charaktere sterben würde, da sie von Anfang an austauschbar wirken. Daher will auch Spannung nicht so richtig aufkommen. Bei Mel Gibson’s „Apocalypto“ – von dem man vor allem, aber nicht nur, die Story (Entführung) kopiert hat – fiebert man 2 Stunden mit dem Hauptprotragonisten mit, man leidet mit ihnen und kann sich sehr gut in ihre Situation versetzen. Das ist auch der Grund warum Gibson’s Film in Sachen Spannung atemberaubend ist und Emmerich’s Streifen kühl bleibt. Selbst als es dem Helden des Stamms gelingt seine Geliebte aus ihrer Gefangenschaft zu befreien kommt keinerlei Spannung auf, obwohl man an der Inszenierung ganz klar erkennen kann, dass der Versuch dafür da war und lediglich die Umsetzung zu wünschen übrig lässt. Die Pyramiden und anderen Bauten sind gigantisch und sehr gut gelungen, auch wenn die historische Echtheit auch hier im Hintergrund steht und nicht beachtet werden sollte. Das kann man bei einem Film der Marke Emmerich aber auch nicht unbedingt erwarten. Was nun mit den Effekten?


 
Leider kann der Film, was Effekte betrifft, nicht seine Erwartungen erfüllen. Die Mammuts sehen sehr gut aus und wurden sehr detailreich animiert, das war’s dann aber auch schon. Andere Tiere wie z.b. der Strauß sind Animationen der B-Film Klasse, der Säbelzahntiger sieht zwar schön, aber nicht annähernd echt aus und die Kampfsequenzen sind, auf Grund fehlender Dynamik, langweilig. Was also bietet Roland Emmerich’s „10.000 BC“? Mittelmäßige CGI-Effekte, seelenlose Charaktere, wenig Action und keine Spannung. Einzig ein paar nette Bilder und ein schöner Soundtrack machen diesen komplett blutleeren Film, zumindest für einen kurzen Blick, halbwegs ertragbar. Wer „Apocalypto“ noch nicht gesehen hat sollte „10.000 BC“ links liegen lassen und zu Gibson’s Werk greifen, denn auch wenn dieser nur im O-Ton, der Sprache der Maya, verfügbar ist (oder gerade deswegen) bietet dieser alles, an was es Emmerich gefehlt hat. Spannung, Authentizität, passende Kamera-Einstellungen, schönere Farben und die nötige Härte, die den Film noch realistischer macht, als er ohnehin ist.

Von Anfang an ist eines klar – die Urmenschen waren, laut Emmerich, makellos, durchtrainiert und ohne jegliche Unreinheiten. Nun gut, denkt man sich, wenn die Darsteller mit Schauspiel glänzen, könnte man eventuell darüber hinwegsehen. Leider aber gelingt es den Darstellern nicht ihren Figuren auch nur einen Hauch Leben einzuflößen. Man hegt keinerlei Gefühle für sie. Weder sind sie einem sympathisch bzw. unsympathisch noch leidet man mit ihnen mit, was man bezüglich der Story aber ganz offensichtlich sollte. Jederzeit wäre es dem Zuseher egal wenn einer der Charaktere sterben würde, da sie von Anfang an austauschbar wirken. Daher will auch Spannung nicht so richtig aufkommen. Bei Mel Gibson’s „Apocalypto“ – von dem man vor allem, aber nicht nur, die Story (Entführung) kopiert hat – fiebert man 2 Stunden mit dem Hauptprotragonisten mit, man leidet mit ihnen und kann sich sehr gut in ihre Situation versetzen. Das ist auch der Grund warum Gibson’s Film in Sachen Spannung atemberaubend ist und Emmerich’s Streifen kühl bleibt. Selbst als es dem Helden des Stamms gelingt seine Geliebte aus ihrer Gefangenschaft zu befreien kommt keinerlei Spannung auf, obwohl man an der Inszenierung ganz klar erkennen kann, dass der Versuch dafür da war und lediglich die Umsetzung zu wünschen übrig lässt. Die Pyramiden und anderen Bauten sind gigantisch und sehr gut gelungen, auch wenn die historische Echtheit auch hier im Hintergrund steht und nicht beachtet werden sollte. Das kann man bei einem Film der Marke Emmerich aber auch nicht unbedingt erwarten. Was nun mit den Effekten? Leider kann der Film, was Effekte betrifft, nicht seine Erwartungen erfüllen. Die Mammuts sehen sehr gut aus und wurden sehr detailreich animiert, das war’s dann aber auch schon. Andere Tiere wie z.b. der Strauß sind Animationen der B-Film Klasse, der Säbelzahntiger sieht zwar schön, aber nicht annähernd echt aus und die Kampfsequenzen sind, auf Grund fehlender Dynamik, langweilig. 


 
Was also bietet Roland Emmerich’s „10.000 BC“? Mittelmäßige CGI-Effekte, seelenlose Charaktere, wenig Action und keine Spannung. Einzig ein paar nette Bilder und ein schöner Soundtrack machen diesen komplett blutleeren Film, zumindest für einen kurzen Blick, halbwegs ertragbar. Wer „Apocalypto“ noch nicht gesehen hat sollte „10.000 BC“ links liegen lassen und zu Gibson’s Werk greifen, denn auch wenn dieser nur im O-Ton, der Sprache der Maya, verfügbar ist (oder gerade deswegen) bietet dieser alles, an was es Emmerich gefehlt hat. Spannung, Authentizität, passende Kamera-Einstellungen, schönere Farben und die nötige Härte, die den Film noch realistischer macht, als er ohnehin ist.
 

- Fazit -

Was für Filme hat uns Roland Emmerich schon gebracht. Neben Hits aus den 90ern wie „Universal Soldier“, „Independence Day“ und „Godzilla“ schuf er zuletzt 2004 mit „The Day after Tomorrow“ einen Katastrophenfilm, der das Publikum zu begeistern wusste, da dieser grandiose Effekte und die aktuelle Klimasituation optimal miteinander vermischt wurden. Emmerich steht kurz gesagt aber für oberflächliche Handlung mit sehr ansehnlichen Effekten – so auch bei 10.000 BC? Kann man nicht so sagen. Ein seelenloser Film mit durchschnittlichen Effekten. 

Bewertung: 4 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

5.3/10 Bewertung (6 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart: 24.01.2008 
DVD-Verkaufstart: 07.07.2008 

Label: Warner

Verpackung: Keep Case 

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Italienisch (Dolby Digital 5.1)
4. Spanisch (Dolby Digital 5.1)
5. Audiodeskription für Sehbehinderte (Dolby Digital 2.0 Surround) 

Untertitel:
- Deutsch

- Deutsch für Hörgeschädigte
- Englisch für Hörgeschädigte
- Italienisch für Hörgeschädigte
- Italienisch
- Spanisch 

Bild: 2.40:1 (16:9) 
Laufzeit: ca. 104 Min.

Uncut: Ja

Extras:

  • Trailer
  • Speed Racer
  • The Dark Knight
  • Fool's Gold
  • Speed Racer Game Trailer

Review Extras:
Abgesehen von 4-Trailer bekommt der Endverbraucher bei der Single-Disk nichts weiteres geboten. Auch wenn es sich nur um die Single-Disk handelt, hätten wir an Extras etwas mehr erwartet. 

Bewertung: 1 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

1.0/10 rating 1 vote
Daniel Fabian

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