Filmtipp  

   

Filmkritiken  

   

Neue Filme  

   

Kommende Reviews  

   
Vinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo Slider
   
Okt27

Paula Hawkins: Girl on the Train

Paula Hawkins: Girl on the Train

Buchtitel: Girl on the Train
Autor: Paula Hawkins
Broschierte Ausgabe: 448 Seiten

Verlag: blanvalet Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3764506018
Größe: 13,6 x 4,3 x 21,4 cm

Preis zum Test: 12,99.- EUR


 

Heute startet THE GIRL ON THE TRAIN in den deutschen Kinos. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Paula Hawkins, welches erst letztes Jahr erschienen ist und direkt die Bestsellerlisten gestürmt hatte. Lange Zeit als geistige Fortsetzung zu GONE GIRL (2014) bezeichnet haben die beiden Bücher und Filme eigentlich nur gemein, dass sich inhaltlich die Thematiken um häusliche Gewalt drehen und das in Form einer Kriminalgeschichte mit Wendungen und Irrungen erzählt wird. Wie bei "Gone Girl" wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt, handelt es sich bei "Girl on the Train" aber jeweils immer nur um weibliche Perspektiven. Da enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten. Was im Film obsolet gemacht wurde ist der klare Unterschied das Handlungslandes, denn für den Film hat man das Setting von London, im Buch, in die USA verlegt. Ob sich das Buch lohnt und weitere Informationen zur Filmadaption erfahren Sie nun hier.

 


 

 


 

Schon vor Erscheinen des Buches 2015, hatte sich Dreamworks bereits im März 2014 die Rechte an der Vefilmung des Stoffes gesichert. Ein Jahr später im Mai 2015 stellte man dann Tate Taylor als Regisseur des Films vor. Der Amerikaner war bisher vor allem für seine Regiearbeiten THE HELP (2011) und GET ON UP (2014) bekannt, aber auch bereits zuvor als Schauspieler. THE HELP war ebenfalls eine Litertaturadaption, die seinerzeit für einen Oscar als Bester Film nominiert wurde und an den Kinokassen über 200 Millionen Dollar erwirtschaften konnte. Zumindest den Oscar-Erfolg, mag man den ersten Kritikerstimmen vertrauen, wird er mit der nun hier vorliegenden Adaption wohl nicht wiederholen können. Einzig Emily Blunt in der Hauptrolle der Rachel Watson, welche ein ernsthaftes Alkoholproblem hat, bekommt viel Lob für ihre Rolle zugesprochen. Bei einem Budget von 45 Millionen Dollar konnte der Film aber immerhin bisher wieder knapp über 100 Millionen einspielen. Blunts Rachel Watson fährt jeden Tag mit dem Zug nach London zur Arbeit. Zumindest behauptet sie das gegenüber ihrer Mitbewohnerin bei der sie wohnt, seit sie und ihr Mann sich voneinander getrennt haben, wegen einer Anderen. In Wirklichkeit hat sie ihren Job schon vor Monaten verloren und pendelt zwischen Kneipen und Pubs jede Tag nur alibimäßig hin und her. Dabei hält der Zug jeden Tag an der selben Stelle, von wo aus die Gärten der umliegenden Häuser beobachten kann. Sie sieht dort ein junges Pärchen, das sie Jess und Jason tauft und sieht in ihnen das perfekte Paar, die das perfekte Leben führen. Ein Leben, wie es sich Rachel immer erträumt hat. Doch eines Tages liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau, ein Foto im Artikel zeigt ihr, dass es sich dabei um "ihre" Jess handelt. Als sie sich an die Polizei wendet, wird sie mehr und mehr in den Fall eingewickelt. Neben Emily Blunt spielen daneben noch Rebecca Ferguson, als neue Frau von Rachels Ex-Mann und Haley Bennett, als die verschwundene "Jess" weitere weibliche Hauptrollen. Dazu gesellen sich Justin Theroux als Rachels Ex-Mann Tom und Luke Evans als Jason bzw. Scott.

Das Buch arbeitet wie bereits erwähnt mit den drei Perspektiven der Frauen Rachel, Anna und Jess bzw. Megan, wobei Rachel am meisten Platz im Buch gewährt wird. Durch ihr Alkoholproblem und Gedächtnislücken werden von Anfang an einzelne Versatzstücke der Handlung und Lösung angedeutet, doch wie sie kann der Leser erst nach und nach das Gesamtbild erfassen. Gekonnt aber in gewohnter Manier legt Paula Hawkins dabei verschiedene Fährten, so dass eigentlich jeder einmal verdächtig sein darf. Die Auflösung ist dann schlüssig, doch bleiben am Ende auch nicht viel mehr Möglichkeiten übrig. Auf etwas dünnem Eis bewegt man sich natürlich wenn man die Charakterisierung der verschiedenen Geschlechter genauer behandelt. Natürlich ist es ein einfaches einer Autorin vorzuwerfen, dass sie die Männer in ein eher negatives Licht rückt, doch ist es grundsätzlich auch Teil ihrer Schilderungen der Milieus in denen sich die Frauen teilweise bewegen. Ob das dann so oberflächlich sein muss, sei mal dahingestellt. Das Buch kann durchweg bei seinen knapp 450 Seiten die Spannung aufrecht erhalten, auch wenn es zum Ende hin, der Tatsache geschuldet, dass nicht mehr viele Möglichkeiten bleiben, Hawkins ein wenig mit der Hinauszögerung des Finales übertreibt.

Paula Hawkins gibt mit dem Buch nicht ihr Debüt, veröffentlichte aber ihre bisherigen Werke noch unter ihrem Pseudonym Amy Silver. So erschienen ihr bisher drei Romane beim Rowohlt Verlag. 2011 "All I Want for Christmans", 2013 "Du und Ich und all die Jahre" und 2014 "Was bleibt, wenn du gehst". Ihr erstes Buch, "Confessions of a Reluctant Recessionista", erschien bereits 2009 ist bisher aber nicht ins Deutsche übersetzt wurden. "Girl on the Train" ist hierbei übrigens ihr erster Thriller.

Neben den üblichen Verkaufsstellen kann man das Buch auch direkt beim Verlag bestellen: Blanvalet

Manuel Föhl

Manuel Föhl

Bitte Kommentar schreiben

Sie kommentieren als Gast. Optionales Login unten.

   

Spieltipp  

   

Spielkritiken  

   

Neue Spiele  

   

Neu im September  


26.09.2017


28.09.2017


28.09.2017


28.09.2017


28.09.2017


28.09.2017


29.09.2017

   

Statistik  

Filme: 1220
Videospiele: 38
Bücher: 30
Specials: 63
Interviews: 44
News: 1130