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Sep11

PS4 Kritik: Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain

PS4 Kritik: Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain

Originaltitel: Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain
Entwickler: Kojima Productions
Plattformen: PS3, PS4, Xbox 360, Xbox one, PC
Genre: Thrid-Person-Stealth Action

Freigabe: FSK-18
Mehrspieler: 
Ja, 2-12 Spieler 
Spielzeit: ca. 40-65 Stunden


 

Story: "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" schließt an die Erzählung des Prologs "Metal Gear Solid - Ground Zeroes" an. Big Boss - alias Naked Snake - erwacht nach neun Jahren im Koma in einem Krankenhaus in Zypern. Beim Angriff der Geheimorganisation Cipher auf die Mother Base und dem anschließenden Absturz seines Hubschraubers hat er schwere Verletzungen davongetragen u.a. musste sein linker Arm durch eine technisch hochwertige Armprothese ersetzt werden, außerdem stecken verschiedene Splitter in seinem Kopf und Körper. Wegen eines Angriffs auf das Krankenhaus muss sich Big Boss in Sicherheit bringen, wobei er Unterstützung von Revolver Ocelot erhält. Big Boss beschließt, eine neue Söldnereinheit namens Diamond Dogs aufzubauen, um Rache an Cipher für die Angriffe auf die Mother Base zu nehmen. Hierfür muss er jedoch erst alte Mitstreiter wie Kazuhira Miller befreien und neue Söldner rekrutieren...

 


 

 



- Kritik -
   

Emotionaler Einstieg im Krankenhaus
"Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" setzt die Ereignisse am Ende von "Metal Gear Solid 5 - Ground Zeroes" fort. Wir erinnern uns, im Prolog zu Phantom Pain mussten wir Cipher-Agentin Paz Ortega und den kleinen Chico aus dem Militärcamp Omega auf Kuba retten. Letztendlich endete dies jedoch mit einem Cliffhanger. Die Basis von Naked Snakes Söldnertrupp wird durch die mächtige Cipher-Organisation zerstört und Naked Snake selbst schwer verletzt. Nun neun Jahre später erwacht Naked Snake - alias Big Boss - in einem Krankenhaus auf Zypern aus seinem Koma auf, aus dem er wohl lieber nicht aufgewacht wäre. Noch immer stecken Splitterfragmente in seinem Schädel und nahe seines Herzens, sein linker Arm musste amputiert und durch eine Prothese ersetzt werden. Doch viel Zeit sich mit der für ihn neuen Situation abzufinden hat er nicht, denn Cipher-Kampftruppen dringen in das Hospital ein und wollen nur eines: den Tod von Naked Shake. Zum Glück eilt uns ein bandagierter Mitpatient zur Hilfe, der uns obendrein erzählt, er habe die letzten neun Jahre auf uns aufgepasst. Noch immer gezeichnet von den Verletzungen schleppen wir uns mühevoll und am Boden kriechend und kaum laufen könnend durch die Krankenhauskorridore, verstecken uns zwischen den Leichen die den Weg pflastern oder müssen in diesem Prolog nahezu wehrlos mit ansehen wie andere Patienten und Angestellte des Hospitals auf grausamste Art und Weise hingerichtet werden. Als ob das nicht schon genug wäre, trachtet uns auch ein brennende Mann - dem Kugeln nichts anzuhaben scheinen - nach dem Leben und als wäre das nicht schon genug, erscheint auch eine schwebende Gestalt mit Gasmaske vor unseren Augen. Als zu guter letzt auch noch ein Feuerwehrwagen durch die Luft flog wird klar, dass Hideo Kojima mit "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" sein Meisterstück abliefern möchte. Nach dem Prolog, in dem uns zum Glück Ocelot aus der Patsche hilft, entfaltet sich jedoch erst die ganze Pracht des Spiels: der wohl beste Open-World-Spielplatz aller Zeiten.

Willkommen in Afghanistan
Nach diesem spannenden und linearen Prolog entlässt uns "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" nach einer kurzen Einweisung durch Ocelot in sein eigentliches Herzstück: dem Open-World-Szenario. Dazu verfrachtet uns das Spiel zunächst nach Afghanistan. Denn dort wird - wie wir von Ocelot erfahren - Kazuhira Miller, ein alter Gefährte von Naked Snake, von russische Milizen gefangen gehalten und in nicht allzu ferner Zukunft nach Mütterchen Russland verschleppt um hingerichtet zu werden. Da wir ihn aber dringend brauchen, um uns an Cipher zu rächen und eine neue schlagkräftige Söldnertruppe aufbauen zu können, begeben wir uns in die Wüstenlandschaft nördlich von Kabul um Miller zu befreien. Dort angekommen führt uns Ocelot sanft und behutsam in das Open-World-Szenario ein. Hierzu wird uns z.B. das nicht zu vernachlässigende Fernglas erklärt, mit dem wir nicht nur die Gegend vor uns begutachten können, sondern auch wichtige Stellen oder Feinde markieren können. So planen wir unsere Aktionen immer perfekt im Voraus um an weitere Informationen zum Verbleib von Miller zu gelangen. Durch die Landschaft reiten wir dabei auf unserem stillen Begleiter - dem Pferd D-Horse - oder sind auch mal im Jeep oder anderen fahrbaren Nutzfahrzeugen unterwegs. An dieser Stelle wollen wir auch mit dem Verlauf der Story stoppen, denn für ein Metal Gear Solid typisch, bezieht auch "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" vor allem aus der Geschichte die erzählt wird, seine Faszination. Nur noch so viel: "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" erzählt seine Geschichte in kurzen Episoden, die einer Tv Serie nahe kommt und mit Serien-Typischen Elementen bespickt ist wie z.B. Fortsetzung Folgt, Credits nach der jeweiligen Episode oder die Cast-Info direkt am Anfang der Episode, wer alles in der Episode mitspielt. Ebenso wurde das Spiel in zwei Abschnitten aufgeteilt (Staffel 1 und Staffel 2). Nach 31 Episoden endet die erste Staffel und nach den Credits folgt gleich ein stimmiger Trailer zur zweiten Staffel, die mit einem "Coming to Chapter 2" endet und darauf direkt die zweite Staffel beginnt bzw. das Spiel weiter geht. Eine epische und packende Spielfilm Atmosphäre wie der vierte Teil letztendlich bot, bekommt man hier leider nicht mehr geboten. Nur eines noch zum Ablauf: Sehenswerte und denkwürdige Bosskämpfe sucht man im fünften Serienteil leider nahezu vergebens. Hier hätten wir uns deutlich mehr End- und Zwischenbosse für die rund 40-stündige Hauptstory gewünscht.

Open World wie sie sein sollte
Waren die vergangenen Abenteuer von Snake doch sehr linear in ihrer Abfolge, so haben wir in "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" nahezu freie Hand, wie wir die knapp 50 Hauptmissionen angehen möchten. Diese spielen nahezu allesamt in den beiden großen Gebieten des Spiels - Afghanistan und Afrika. Beide Gebiete sind an Größe kaum zu überbieten und völlig offen. Im Laufe der Story können wir auch die unterschiedlichsten Waffen und Gadgets z.B. den klassischen Karton oder den neuen Fulton-Ballon zurückgreifen, die uns das Erreichen der meist simpel gehaltenen Missionsziele erleichtern. So müssen wir mal eine feindliche Zielperson erledigen oder rausholen, mal wichtige Informationen beschaffen oder ein feindliches Fahrzeug zerstören. Jedoch geht es in "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" vor allem darum wie wir dieses Ziel erreichen. Denn dies steht uns völlig frei, wir müssen keinen vorbestimmten Weg folgen oder die Mission nur auf eine Art angehen. Ob wir z.B. eine feindliche Basis vorher ausgiebig auskundschaften und Gegner markieren oder einfach drauf los stürmen und den Rambo raushängen lassen ist uns völlig frei überlassen. Allerdings muss Naked Snake nicht unbedingt alleine unterwegs sein. Neben D-Horse - dem wir kurioserweise den Befehl geben können, einfach mal sein Geschäft auf der Straße zu verrichten, was wiederum eine Patrouille im Fahrzeug zum Schleudern bringen kann - bekommen wir im Spielverlauf auch Gesellschaft von D-Dog (Wolf) - der Gegner, Zielpersonen, Tiere, Minen und Pflanzen erschnüffeln kann - oder Quiet (Scharfschützin), die uns wiederum Feuerschutz geben kann oder D-Walker (Laufroboter) der für allerhand Chaos sorgen kann, dank seines Waffenarsenal. Interessant ist zudem, dass sich Treue zu unseren Begleitern auszahlt. Je öfter wir zum Beispiel D-Dog nutzen, desto mehr Befehle lernt er dazu. Auch lassen sich in Forschungsabteilung immer wieder weitere Gadgets erfinden, die nochmals andere Lösungsansätze bieten. All diese Feinheiten und die völlige Freiheit lässt aus "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" ein riesiges Sandbox-Erlebnis werden, was man so noch nicht mal ansatzweise gesehen hat. Immer wieder entdecken wir neues, können Stunden damit verbringen sämtliche Gadgets z.B. Tierfallen auslegen oder Ressourcen-Container über unseren modifizierten Fulton-Ballon rausholen oder Möglichkeiten auszutesten um die Missionen besser bestreiten zu können. Immer wieder stellten wir uns die Frage "Wie wäre der Einsatz wohl gelaufen, wenn wir uns anderes entschieden hätte?". "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" ist ein Spielplatz für Erwachsene, der Euch Stunden, Tage, wenn nicht sogar Wochen beschäftigen kann. Aber nicht muss! Denn wer lieber der Story folgt und sich auf seine beliebtesten Gadgets verlässt, dem steht es frei dies zu tun.

Die Mutter aller Basen – die Mother Base
Wo wir eine schlagkräftige Söldnertruppe aufzubauen versuchen, da benötigen wir natürlich auch eine Kommandozentrale. In "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" ist dies die sogenannte Mother Base auf den Seychellen, welche zudem einen weiteren wichtigen Eckpfeiler des gesamten Spiels darstellt. Hier können wir munter wärhend der Missionen verdiente GMP - die Währung im Spiel - verbraten und unsere Basis in den verschiedensten Bereichen wie etwa Unterstützung, Aufklärung, Verteidigung oder Medizin ausbauen. Auch finden wir während unserer Streifzüge in Afghanistan und Afrika allerhand Ressourcen wie Metalle oder Pflanzen, die ebenfalls für den Ausbau unserer Mother Base von Nutzen sind. Zudem können wir - dank Ocelots Überredungskünsten - Feinde die wir über unseren Fulton-Ballons rausgeholt haben, rekrutieren und uns so eine beachtliche Söldnertruppe aufbauen. Diese helfen uns z.B. bei der Aufklärung einer Mission, wodurch wir dann mehr Hintergrundinformationen erhalten. Auch ist es möglich unsere Einsatztruppen in separate Einsätze zu schicken, wodurch wir noch mehr GMP verdienen können, Rohstoffe oder neue freiwillige Rekruten bekommen. Apropos Truppen: In "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" ist es auch möglich einen von zahlreichen Rekruten selbst in einer Mission spielen zu können oder sich als Naked Shake frei auf der Basis  bewegen, ein Pläuschchen mit den Untergegebenen zu halten oder neue Waffen und Gadgets herstellen, die uns dann wiederum in den Missionen als Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Die Mother Base stellt ein zentrales Spielelement von "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" dar, es besteht jedoch kein Zwang die Vorteile zu nutzen. Das heißt wir können auch ohne die Mother Base aufzubauen und zu besuchen einfach nur der Story folgen, was uns jedoch einige nette Gadgets und Gimmick verwehren würde. Ausnahme wären da 1-2 Missionen, wo man tatsächlich wieder zurück zu Mother Base fliegen muss, damit die Mission fortgesetzt werden kann. Aber diese Missionen halten sich in grenzen.

Gameplay mit Abzug in der D-Wertung
Aber nicht nur bei den unterschiedlichen Lösungsansätzen und der zahlreichen Möglichkeiten im Open-World-Szenario, schöpft Hideo Kojima aus dem Vollen, auch auf der technischen Seite und dem Gameplay macht "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" nahezu alles richtig. Angefangen bei der sehr guten KI der Gegner, die bei jedem verdächtigen Geräusch spitzhörig werden und dem nachgehen, bis hin zur Unterscheidung ob wir bei Tag oder Nacht unserer Mission angehen, wurde an nahezu alles gedacht. Letzteres sei noch kurz erklärt: Gehen wir am Tag vor, so sind wir natürlich für die Feinde besser zu erkennen und einfacher auszumachen, haben allerdings den Vorteil, dass auch wir die Feinde besser erkennen. In der Nacht wiederum sind wir zwar besser geschützt, denn im Schutze der Dunkelheit Schleicht es sich einfach besser, erkennen Feinde aber auch nicht ganz so leicht. Insgesamt spielt sich "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" hervorragend und bietet einen ausgewogenen Schwierigkeitsgrad. Falls wir an einer Stelle mal verzweifeln sollten, gibt es zudem noch die Hühnerhaube, die es uns erlaubt 3x völlig unentdeckt zu bleiben und die Mission bzw. die Stelle der Verzweiflung zu meistern. Werden wir im Übrigen entdeckt, kommt der sogenannte Reflex-Modus zum Einsatz, der das Spielgeschehen für einige Sekunden verlangsamt. Können wir in dieser kurzen Zeitspanne den alarmierten Feind ausschalten entgehen wir der fiesen Alarmsirene und können weitere Gegner, die sich an unsere Fersen heften, vermeiden. Als etwas ungelenk hat sich jedoch das Deckungssystem erwiesen, was eigentlich dafür sorgen soll, dass sich Naked Snake automatisch hinter Deckungen verbarrikadiert, aber leider nicht immer funktioniert und manchmal für ungewollte Aufmerksamkeit sorgt.

Ausgereifte Technik
Wie bereits angesprochen kann auch die technische Seite voll überzeugen. Die bei "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" zum Einsatz kommende Fox Engine sorgt für detailliert gestaltete Gebiete, die zudem mit einer phänomenalen Weitsicht glänzen können. Allerdings wirken einige Abschnitte der riesigen Gebiete etwas zu leblos. Vielleicht ist dies auch der tristen Wüstenlandschaft geschuldet, etwas mehr interagierende Abschnitte hätten wir uns aber dennoch gewünscht. Dafür können gerade bei Nacht die Licht-/ und Schatteneffekte überzeugen. Auch die Charaktermodelle, die Mother Base oder  Nutzfahrzeugen sehen nicht nur großartig aus, sondern können allesamt verändert/angepasst werden, farblich, motive oder Items, alles strotz nur so vor Details. Zudem sind die Animationen nahezu lebensecht. Auch der Sound muss sich nicht hinter der Optik verstecken und so erledigen die durchweg englischen Synchronsprecher (deutsche Untertitel können eingeblendet werden) ihren Job die ganze Zeit sehr gut. Kiefer Sutherland als Naked Snake ist zudem eine treffende Wahl. Passend dazu ist auch die Musikuntermalung insbesondere in den meist epischen Zwischensequenzen, die mal leise und subtil daherkommt, an den richtigen Stellen jedoch Gas gibt und ordentlich fokussieren. Zu guter letzt sorgen auch reale Songs aus den 1980er für das ein oder andere Grinsen. Wenn wir an Bord eines Helikopters zum Beispiel "The Final Countdown" von Europe hören und uns gerade im Zielanflug befinden ist dies sensationell und stimmig. So wie "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" insgesamt!

Die feindliche Basis infiltriert
Die sogenannten Forward Operating Bases (FOBs) in "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" stellen Außenposten eurer Mother Base dar, die euch zusätzliche Ressourcen bescheren und Euch vor Angriffen schützen. Jedoch sind diese im Gegensatz zu Eurem Hauptquartier den Angriffen anderer Spieler ausgesetzt. Eine FOB agiert unabhängig von eurer Mother Base und beschert Euch zusätzliche Materialen und GMP. Ihr seid nicht dazu gezwungen sie zu bauen, könnt aber gleichzeitig mehrere FOBs besitzen. Um den FOB-Modus ohne Einschränkungen spielen zu können, benötigt ihr eine PS Plus-Mitgliedschaft auf PS3 und PS4 oder Xbox Live Gold-Mitgliedschaft auf Xbox 360 und Xbox One. Ohne kostenlose Mitgliedschaft könnt ihr jedoch auch die Basen anderer Spieler infiltrieren. Nur könnt ihr hier nicht im 1vs.1 gegeneinander antreten oder etwa zur Verteidigung in Eurer Basis eilen, wenn diese angegriffen wird. Dies müsst ihr dann ohne Mitgliedschaft Euren Verteidigungsanlagen überlassen.

Metal Gear Solid Online
Der Mehrspieler-Modus "Metal Gear Solid Online " folgt erst im Oktober 2015. Eine Besprechung dazu folgt im Oktober und wird in dieser Besprechung angeheftet.

 

- Fazit -

"Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" ist ein wahres Meisterwerk! Damit könnte ich das Fazit eigentlich schon beenden. Es bietet eine packende Story, schier unglaubliche Freiheit im Open-World-Szenario und macht auch technisch und vom Gameplay her keine bzw. nur kleine und verschmerzbare Fehler. Immer wieder ist es motivierend andere Lösungsansätze und andere Möglichkeiten für seine Missionen zu entdecken und auszutesten. Die Mother Base setzt der Langzeitmotivation dann noch die Krone auf. Das Konzept, dass eigentlich lineare Metal Gear in eine offene Welt zu verfrachten, ist Hideo Kojima hervorragend gelungen, aber für Spielfilm-Game Liebhaber ist der Serienmässige Inhalt doch eher gewöhnungsbedürftig und leicht ernüchternd. Abgesehen vom fragwürdigen und offenen Ende ist für uns "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" bereits jetzt das Spiel des Jahres, selbst wenn noch einige andere potentielle Kandidaten für diese Auszeichnung in den kommenden Monaten in frage kommen.

Bewertung: 9|10

 

Grafik:            (9/10)
Sound:           (9/10)
Einzelspieler:  (9/10)
Steuerung:     (8/10)
Mehrspieler:    (x/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

8.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

 


 

- FACTS UND EXTRAS -

Verleihstart: 01. September 2015
Verkaufstart: 01. September 2015

Entwickler: Kojima Productions
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: HD-Video-Ausgang 480P - 720P - 1080i - 1080P

Ton:
 
1.Englisch (Dolby Digital 5.1) 

Untertitel: 
- Deutsch

Spielzeit: ca. 50-65 Stunden (50 Episoden, ca. 150+Nebenmissionen)
Mehrspieler: Ja, 2-12 Spieler ("Metal Gear Solid Online" erst ab Oktober 2015)
PlayStation Plus notwenig: Einzelspieler - Nein; Mehrspieler - Ja
Installation/Größe:
Ja (27000 MByte)
Schwierigkeitsgrad wären des Test: -
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 43
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Sehr Leicht
Wiederspielwert: Sehr Hoch
In-Game-Käufe: Ja

Pro
 
Atemberaubendes und weitläufiges Open-World-Szenario
 
Stimmungsvolle Sounduntermalung, dank realen Songs aus den 1980er
 
Unterschiedliche Lösungsansätze

 
Heranwachsende und veränderbare Mother-Base inkl. eigenem Tier-Zoo
 
Ordentlicher Spielumfang und zahlreiche Nebenmissionen
 Tag-/Nacht Zyklus und beeindruckende Regen-/Wasser-Effekte
 
1vs.1 infiltriert/verteidigen von FOBs für noch längeren Spielspaß

 Sichtbare und detailreiche Veränderung an Charaktermodelle, Mother Base, Nutzfahrzeugen 

Contra
 
Zu wenige End- und Zwischenbosse

 
Der Abschluss jeder Episode schmeißt einem aus der packenden Atmosphäre

 
Der Twist am Ende wirkt zu künstlich und aufgedrückt

 
Der Wegfall eines 
Begleiters nach beenden einer Quest-Reihe 
 div. Abschnitte etwas zu leblos
 
Offenes Ende, kein direkter Ansatz zu Metal Gear Solid ohne Spekulation

Kritik Extras, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
"Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" bietet zum Release start kaum Extras oder DLC's. Bis auf die Forward Operating Bases (FOBs) die man über sein iDroid auswählen und verwalten sowie andere Basen infiltrieren kann und sich ggf. ein 1vs.1 duell mit einem anderen Spieler leisten kann, liegt kein nennenswertes Material vor. Ab Oktober 2015 wird sich das Spiel mit dem Mehrspieler-Modi "Metal Gear Solid Online" erweitern und bietet dann ein ausführlichen Mehrspieler-Modus (Besprechung dazu folgt im Oktober). Zahlreiche in-Game kauf Optionen runden das Bonus-Material ab und lassen dem Spieler noch einen gewissen Vorteil erhaschen, indem er z.B. 6000 MP's für 49,99.- Euro kauft um mit diesen MP's weitere FOBs Grundstücke kaufen zu können und damit seine Position, aber auch seine Ressourcen zusteigern. Den Schwierigkeitsgrade kann man bei "Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain" nicht direkt einstellen, dass Spiel balanciert sich mit der Zeit selber aus, in dem sich die KI auf die Handlungen bzw. Vorgehensweise einstellt z.B. Versetzt man die Gegner regelmäßig einen Kopfschuss, dann haben die Gegner zukünftig einen Helme auf. Greift man hauptsächlich bei Nacht an, haben die Gegner Nachtsichtgeräte auf oder Greift man mit Rauch-Granaten an, dann tragen diese Gas-Masken usw. Das Spiel wird so gesehen mit dem Verlauf immer Schwieriger, aber dennoch problemlos Spielbar sein, da man bei zu vielen Scheitern erst eine Hühnerhaube und später sogar eine Kückenhaube aufgezogen bekommt, womit das Bestreiten der Mission um ein vielfaches erleichtert wird. Die Trophäen sind gut und angenehm ausbalanciert und verlängern den Spielspaß beim bestreiten der Erfolge. Alle Trophäen sind offline erreichbar. Die Spielzeit variiert ein wenig, mit ein paar Nebenmissionen (in unserem Fall 67) und die Storyline (50 Episoden) haben wird ca. 65 Stunden gebraucht. Es ist jedoch zu empfehlen, auch die zahlreichen Nebenmissionen zu spielen, da man darüber neue Items, Rekruten und zwischen Sequenzen freischalten kann. Ebenso erreicht man über diese Missionen auch div. Baupläne die man später für Ausrüstungen und Entwicklung benötigt.

Bewertung: 6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.0/10 rating 1 vote

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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