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Mär21

Doctor Strange: Die Comics zum Film

Doctor Strange: Die Comics zum Film

Buchtitel: Doctor Strange 1
Autor: Jason Aaron
Broschierte Ausgabe: 124 Seiten

Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3957988539
Größe: 16,9 x 1 x 25,9 cm

Preis zum Test: 14,99.- EUR


 

Doctor Strange 1 kann als ein gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe über den obersten Zauberer der Erde angesehen werden. Es ist der erste Sammelband seiner Art zu Strange seit 20 Jahren. Da man damit auch viele Neulinge ansprechen möchte, ist man bemüht die Zugänglichkeit auch für neue Leser zu vereinfachen. Die wichtigsten Figuren werden effektiv eingeführt, neue Figuren sorgen dafür, dass an sich bekannte Dinge noch einmal erklärt werden müssen: den neuen Figuren und den Lesern gleichermaßen. Und ein komplett neuer Gegner sorgt dafür, dass auch an diesem Ende keine Vorkenntnisse erforderlich sind. Einzig ein paar Nebenfiguren bleiben etwas obskur, und hätten besser erklärt werden können und sollen.
 

 

 


Exkurs - Von den Comics zum Film: Hinter der Figur verbirgt sich der eigentlich geachtete Chirurg Doctor Stephen Strange. Er wird von einem einem alten Mystiker zum Obersten Zauberer (Sorcerer Supreme) der Menschheit ausgebildet und so zum Hauptbeschützer der Erde vor feindlichen mystischen Kräften und Entitäten. Sein Debüt feierte die Figur im Sommer 1963 in Strange Tales #110 (Juli 1963). Seit 2005 ist sie Teil und Mitglied der sogenannten "New Avengers". Filmisch wurde bereits 1978 ein Fernsehfilm um den Charakter gedreht, in dem der Schauspieler Peter Hooten den titelgebenden Helden mimte.Schon im Anschluss gab es in den 80er Jahren mehrere Versuche die Figur auch für die große Leinwand zu adaptieren. Bereits 1986 sollte Bob Gale, unter anderem Autor der BACK TO THE FUTURE-Trilogie (1985/1989/1990), bei einer Verflmung Regie führen, doch aus dem Projekt wurde nie etwas. 1989 versuchte sich Stan Lee selbst zusammen mit Alex Cox an einem Drehbuch. Schließlich scheiterte das Vorhaben daran, dass der Film von Regency Enterprises produziert werden sollte, die ab 1991 mit Warner Bros zusammenarbeiteten, welche sich wiederum im Streit mit Marvel befanden. Ein Jahr später ging Marvel eine Kooperation mit Savoy Pictures ein und wollten mit ihnen an einer Adaption von Doctor Strange arbeiten, bei welcher Wes Craven auf dem Regiestuhl Platz nehmen sollte, während man David S. Goyer für das Drehbuch haben wollte. Es passierte aber lange Zeit nichts und 1997 gingen die Filmrechte an Columbia Pictures zurück, welche wiederum selbst ein Drehbuch in Auftrag gaben. Auch dieses ging nie über den Schreibprozess hinaus und so verlor auch Columbia seine Rechte im April 2000. Im Juni 2001 gingen diese an Dimension Films, welche kurz darauf von Miramax erworben wurden. Doch auch hier wollte kein fertiger Film entstehen. Parallel kündigten die Marvel Studios im März 2003 einen Film für 2005 an, der aber nie gedreht wurde. Die Rechte waren mittlerweile bei Paramount Pictures gelandet, welche aber auch damit keinen Film herausbrachten. Im März 2009 beauftragte Marvel Autoren, Drehbücher über Figuren des eigenen Verlags zu schreiben, die bis dahin weniger bekannt waren, um diesen zu Bekanntheit zu verhelfen. Dabei sollte auch ein Drehbuch zu Doctor Strange entstehen. Als das Marvel Cinematic Universe mehr und mehr an Popularität gewann, kündigte schließlich Kevin Feige, der Präsident der Marvel Studios, im Januar 2013 an, dass Doctor Strange Teil der sogenannten "Phase Three" des Marvel Cinematic Universe werden soll. Als potenzielle Regisseure galten ein Jahr später im März 2014 nicht nur der letztendlich Regisseur Scott Derrickson, sondern auch Mark Andrews (MERIDA (2012)) und Jonathan Levine (u.a. WARM BODIES (2013)). Im Juni 2014 entschied man sich dann für Derrickson. In den nächsten Monaten geisterten viele verschiedene Namen für die Hauptrolle in der Presse umher. Neben Benedict Cumberbatch waren ursprünglich Tom Hardy und auch Jared Leto im Gespräch. Gleichzeitig galten auch mal Ethan Hawke, Oscar Isaac, Ewan McGregor, Matthew McConaughey, Jake Gyllenhaal, Colin Farrell und Keanu Reeves als potenzielle Kandidaten, Doctor Strange zu verkörpern. Schließlich legte man sich auf Benedict Cumberbatch fest und gab dies im Dezember 2014 bekannt. Die interessanteste Castingentscheidung war aber viel mehr Tilda Swinton, die die Rolle des Ancient One, der in den Comics eine männliche Figur ist und der ehemalige Mentor von Dr. Stephen Strange ist, übernahm.


 

Buchtitel: Doctor Strange - Die offizielle Vorgeschichte zum Film
Autor: Will Corona Pilgrim
Broschierte Ausgabe: 76 Seiten

Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch


Inhalt: Dieses Heft mit der offiziellen Vorgeschichte zum Film bietet einen ersten Blick auf die unglaubliche, gefährliche Welt der Magie – auf jene Meisterin, die im abgelegenen Tibet aus Stephen Strange einen magischen Helden machen muss.


EIgentlich logisch, aber es sei hier nochmal erwähnt, dass die „Vorgeschichte zum Film“ sich anderen Figuren widmet als dem titelgebenden Helden. Das dünne Heft handelt vor allen Dingen von den Kämpfern rund um die Ancient One (Tilda Swinton): der arrogante aber mächtige Meister Kaecilisu, der kriegerische Mordo, der mit seinen inneren Dämonen immer noch uneins ist und Wong, der Biblothekar, der sehr genau weiß, was er will und kann. Dabei entstehen schon Verknüpfungen mit den anderen Marvel-Filmen, denn gemeinsam tauchen die Magier immer da auf, wo sie gebraucht werden, um die Magie und Monster anderer Dimensionen von der Erde fern zu halten. So auch in London, wo die Nachwirkungen des Kampfs zwischen Thor und dem Dunkelelfen Malekith immer noch spürbar sind, oder in China, wo sie sich mit den Drachenreitern herumschlagen müssen, einer anderen magischen Vereinigung. Gleichzeitig wächst in Kaecilius der Groll auf die Älteste, die ihm seiner Meinung nach, wichtiges Wissen vorenthält. Und das führt ihn schließlich auf den Weg, den er bis zum bitteren Ende gehen wird, auch wenn ihn ganz andere Gründe dazu gebracht haben, überhaupt erst die magischen Künste zu erlernen. Man merkt hier, dass dem späteren Bösewichten, der im Film wie leider oft bei Marvel etwas blass wirkt und nur wenig Tiefe erhält, ihm diese durch das Heft wieder etwas zurückgegeben wird. Da Stephen Strange noch nichts von seiner Berufung weiß, können sich die Episoden nur den Figuren widmen, die sich bereits im Kamar-Tay aufhalten. Aber gerade die Blicke auf die Nebenfiguren geben diesen etwas mehr Hintergrund, der viele ihrer Taten plausibler macht – auch wenn letztendlich nichts verraten wird, was den Film vorweg nehmen würde. Zeichnerisch bleiben die Hefte eher Durchschnitt, die Figuren sind nur bedingt zu erkennen, gerade bei Kaecilius fällt das ziemlich deutlich ins Gewicht. Eine nette Ergänzung zum Film, der man aber auch ihre marketingtechnischen Gedangen zuweilen anmerkt.  


 

Buchtitel: Doctor Strange: Anfang und Ende
Autor:
J. Michael Straczynski,Samm Barnes
Broschierte Ausgabe: 148 Seiten

Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3957988645
Größe: 17,1 x 1,2 x 25,9 cm

Preis zum Test: 16,99.- EUR


Inhalt: Als junger Mann gelangt der Medizinstudent Stephen Strange mit seinem besten Freund Devon im Rahmen eines medizinischen Austauschprogramms nach Tibet und engagiert sich dort für die Heilung zahlreicher Leute, deren Schicksal ihm merklich nahegeht, weshalb er seinem Mentor Dr. Milius verspricht, alsbald zurückzukehren und seine Arbeit fortzusetzen, doch die Jahre vergehen und Tibet rückt in immer weitere Ferne, während Strange seinen Abschluss macht und sich auf das Gebiet plastischer und kosmetischer Chirurgie konzentriert, da dort das große Geld winkt. Aber während er sich auf dem besten Weg befindet, sich in der Branche einen Namen zu machen, droht ein Unfall seine Karriere bereits im Keim zu ersticken, denn seine in Mitleidenschaft gezogenen Hände dürften nie wieder fähig sein, ein Skalpell zu halten. In der Hoffnung auf Heilung beginnt Strange die Welt zu bereisen und über Umwege verschlägt es ihn erneut nach Tibet, die letzte Hoffnung sozusagen, doch die Konfrontation mit seiner Vergangenheit offenbart ihm stattdessen einen Blick hinter die Fassade der Realität, der sein Leben für immer verändern wird.


"Anfang und Ende" eine Neuflage einer alternativen Origin-Geschichte des Helden, welche aus sechs Epsioden besteht, die hier in einem Band zusammengefasst wurden. Erzählt wird eine abgeschlossene Geschichte, die Herkunft und den Werdegang neu interpretiert. Reizvoll ist das Comic aber nicht nur deshalb, denn die Story präsentiert sich einerseits erwachsen und bewegt sich andererseits so fernab der ausgelutschten Helden-Klischees, dass es eine wahr Freude ist. Daneben nehmen sich Straczynski und Barnes aber auch wirklich Zeit für die Figurencharakterisierung und deren Entwicklung. Deshalb überrascht es auch nicht weiter, dass die eigentlich elementare Magie zum Ende des zweiten Heftes hin eine Rolle spielt. Der Einzelband ist perfekt für Neueinsteiger, da er einen Einblick ohne nötige Vorkenntnisse ermöglicht. 


Neben den üblichen Verkaufsstellen kann man die Comics direkt bei Panini bestellen: Panini

Manuel Föhl

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