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Jul11

Das Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef

Originaltitel: Great Barrier Reef
Herstellungsland: UK

Erscheinungsjahr: 2012
Genres: Dokumentation
Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Regie: James Brickell

 

Das Great Barrier Reef in Australien ist weltberühmt und steht für Rekorde: 2300 Kilometer lang, bedeckt es eine Fläche von 350.000 Quadratkilometern und ist aus dem Weltraum mit bloßem Auge zu sehen. Die Bauherren dieser größten von Lebewesen geschaffenen Struktur auf der Erde sind dagegen winzige Korallenpolypen, oft nicht mehr als 2 Millimeter groß. Wegen seines Artenreichtums gilt das Riff auch als „Dschungel“ der Meere, fast 9000 dort heimische Arten wurden bisher bestimmt. Außerdem zieht es massenhaft kleine und große Besucher an, beispielsweise Schildkröten, Haie, Wale und Seekühe.

- Kritik -

Nachdem man in diesem Jahr die Naturwunder neu gewählt hat, wurde das Great Barrier Reef zwar aus dieser Liste, mehr oder minder offiziell, rausgekegelt, doch das ändert selbstverständlich nichts daran, dass dieses Naturphänomen einzigartig und überaus beeindruckend ist. Für die BBC Grund genug, dem Korallenriff eine eigene dreiteilige Doku zu spendieren, welche auch den Blick über den Tellerrand wirft und nicht nur die Unterwasserwelt berücksichtigt, sondern auch die Küstengebiete mit einbezieht. In der ersten Episode „Naturwunder der Superlative“ richtet man das Augenmerk jedoch zunächst auf die Entstehungsgeschichte des Riffs. Die Korallen, die maßgeblich für dieses einzigartige Ökosystem verantwortlich sind, werden dabei ebenso beäugt, wie die historische Entwicklung durch Klimawandel, Gezeiten und Wetterwechsel.

Teil 2 „Vom Riff zum Regenwald“ entfernt sich, wie der Titel bereits andeutet, ein wenig vom klassischen Unterwasserszenario und zeigt zusätzlich die Lebensräume, welche mittelbar und unmittelbar vom Great Barrier Reef abhängig sind bzw. auf dieses Einfluss nehmen. In der letzten Episode „Tierische Besucher aus aller Welt“ widmet man sich den Tieren, die immer wieder zum Great Barrier Reef zurückkehren, um dort ihre Eier abzulegen (Grüne Meeresschildkröten), dort zu kalben (Buckelwale) oder beispielsweise dort zu jagen (Tigerhaie). Doch auch der Tourismus wird dabei nicht vergessen. Dabei zieht man mit Letzterem nicht zu hart ins Gericht, sondern betont auch, wie wichtig die Einnahmen durch den Tourismus für den Erhalt des Great Barrier Reefs sind. Auch ein kleiner Aufruf zum globalen Schutz fehlt in dieser Episode nicht. Der moralische Zeigefinger wird jedoch nur dezent geschwungen. Alles in Allem bekommt man einen recht umfassenden Überblick über dieses faszinierende Ökosystem, welches in dieser Form einzigartig ist und unbedingt geschützt werden sollte. Ein ums andere Mal wird man das Gefühl zwar nicht los, dass doch etwas viel gesprungen wird und man nur einen minimalen Einblick in diese Welt bekommt, aber in Anbetracht der Dimensionen des Riffs ist dies auch nicht weiter verwunderlich. Zweifelsohne könnte man hier noch etliche Stunden an zusätzlichem Material präsentieren, ohne dass man mit Wiederholungen rechnen müsste.

Trotz alledem üben die Bilder nicht die selbe Faszination aus, wie es Konkurrenz aus dem eigenen Hause tut. Ob nun LIFE oder PLANET ERDE, viele der Aufnahmen kennt man bereits. Nur selten bekommt man Bilder präsentiert, die wirklich neuartig sind. Auch Filme wie UNSERE OZEANE wirken in ihrer Präsentation intensiver und fesselnder, was unter anderem auch am Soundtrack liegt. GREAT BARRIER REEF wartet mit einem recht dynamisch Soundtrack auf, der zuweilen an TRON LEGACY erinnert, jedoch leicht unpassend in Hinblick auf die gezeigten Bilder wirkt. Sicherlich meckern auf hohem Niveau, allerdings sind dies Punkte, die den Gesamteindruck leicht trüben. 

Man gibt sich jedoch abwechslungsreich. Weder kommen die Korallen mit ihrem bizarren, aber farbenfrohem Äußeren, zu kurz, noch ignoriert man die mannigfaltigen Fische und Mollusken. Auch die Landaufnahmen mit den Vögeln und Echsen sind interessant anzusehen, brillieren aber nicht mit derselben Bildqualität und Faszination wie die Unterwasserszenen. Das Riff selber bietet definitiv die beeindruckenderen Bilder. Erwähnenswert sind in jedem Fall die kämpfenden Korallen, ein Fisch der sich im After einer Seegurke versteckt oder das Laichen der Korallen.

- Fazit  -

GREAT BARRIER REEF ist ein abwechslungsreiche Dokumentation, die einen umfassenden Einblick in das weltberühmte Korallenriff vor der Küste Australiens bietet. Die Aufnahmen bestechen, wie von der BBC gewohnt, durch eine herausragende Qualität, während die zusätzlichen Informationen durch den Sprecher vermittelt werden. Kleinere Mängel, wie die etwas zierliche Herangehensweise an den menschlichen Einfluss (sowohl im positiven, wie im negativen Sinne) sowie die teils willkürlich wirkenden Szenenwechsel, ändern nichts daran, dass GREAT BARRIER REEF in jedem Fall absolut empfehlenswert ist.   

Bewertung: 8 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

6.5/10 Bewertung (4 Stimmen)

- DVD FACTS & EXTRAS -

 

DVD Verkaufsstart: 19.06.2012
DVD Verleihstart: -

Label: Polyband/WVG
Verpackung: Digipak

Wendecover: Nein 

Bild: 16:9 (1,78:1)
Laufzeit: 150 Minuten

Uncut: Nein 

Ton: 
1. Deutsch (Dolby Digital 2.0)

2. Englisch (Dolby Digital 2.0)

Untertitel:
 

- Keine

Extras: 

  • Keine 

Kritik: Extras
Leider keine Extras. 

Bewertung: 0 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Sascha Weber

Sascha Weber

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