Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Vinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo Slider
   
Feb29

Bud Spencer & Terence Hill

Bud Spencer & Terence Hill

Buchtitel: Terence Hill - Bud Spencer Chronicles: Zwei Himmelhunde mit vier Fäusten
Gebundene Ausgabe: 600 Seiten
Verlag: Mpw; Auflage: 2. Bearb. u. erg. (29. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3931608980
ISBN-13: 978-3931608989
Größe: 30,4 x 21,8 x 3 cm

 

Carlo Pedersoli und Mario Girotti: Hinter diesen zwei unscheinbaren Namen verbergen sich zwei Schauspieler, die das europäische Kino der 70er und 80er Jahre maßgeblich prägten und sich zum erfolgreichsten Duo der Nachkriegsgeschichte entwickelten: Bud Spencer und Terence Hill. Ihre Filme gehören mittlerweile zu den Klassikern der jüngeren Filmgeschichte, haben bis heute nichts von ihrem Charme verloren und begeistern nach wie vor Millionen. Mittlerweile ist Terence Hill über 70 und Bud Spencer über 80 Jahre alt, doch ihre Popularität ist ungebrochen. Grund genug, das Schaffenswerk beider Schauspieler Revue passieren zu lassen. Neben einer umfassenden Besprechung ihrer Filme von 1951 bis zur Gegenwart, werden auch die wichtigsten Begleiter ihrer langen Karriere berücksichtigt und vorgestellt. Um einen möglichst kompletten Eindruck vermitteln zu können, führte der Autor Tobias Hohmann für dieses Buch 15 Interviews mit Freunden, Kollegen und Wegbegleitern von Bud Spencer und Terence Hill: Francesco Scardamaglia, Ottaviano DellZAcqua, Nando Paone, Philip Michael Thomas, Matthias Wendlandt, Ruggero Deodato, Giulio Base, Salvatore Basile, Sebastian Niemann, Alessandro Capone, Thomas Danneberg, Karl-Martin Pold, Josi W. Konski, Luciano Capanna und Neil Summers. Ein umfangreicher Anhang, inkl. Kurzkritiken, rundet das Buch dann schließlich ab.

Das war es also: Mein erstes Buch. Ich bin wirklich ein großer Spencer-/Hill Fan, daher war das bedeutend mehr als eine Auftragsarbeit. Der Herstellungsprozess war natürlich aufregend, weil noch alles Neuland für mich war. Plötzlich stand ich da und prinzipiell sagte man mir: Na, dann leg´ mal los. Es war wirklich der Sprung ins kalte Wasser. Direkt zu Beginn versuchte ich natürlich mit Bud Spencer und Terence Hill Kontakt aufzunehmen.  Während Hill ausrichten ließ, dass er kein Interesse an einem Buch über seine Filme habe, sah es bei Spencer besser aus. Sein Sohn, Giuseppe, meldete sich recht schnell und sagte, dass sein Vater sehr gerne für Interviews zur Verfügung stünde. Ich war natürlich happy, umso größer war die Enttäuschung, als klar wurde, dass sich Giuseppe etwas weit aus dem Fenster gelehnt hatte und über den Kopf seines alten Herren eine Zusage gegeben hatte, die dieser unter den Umständen nicht einzuhalten gedachte. Das war eine Lehrstunde für mich und ich habe begriffen, dass es einen deutlichen Unterschied zwischen den Stars von einst und heute gibt. Schlussendlich hätte ich vermutlich mein Interview bekommen, wenn ich in den Flieger gestiegen und nach Rom geflogen wäre. Sei´s drum.


Aber auch so war es ereignisreich genug, was nicht zuletzt mit der italienischen Mentalität zusammen hängt, bei der ein „morgen“ durchaus auch eine Zeitspanne von mehreren Wochen umfassen kann. Großartig war aber z.B. der Kontakt zu Francesco Scardamaglia, der zu mehreren Spencer-Filmen das Drehbuch verfasst hatte. Er schickte mir sogar Bilder von den Dreharbeiten. Bemerkenswert auch Neil Summers, einem Urgestein der Stuntmen-Szene. Summers lehnt Mailverkehr grundsätzlich ab und schickte seine Antworten handschriftlich per Pot aus Texas und legte mir noch ein Foto von ihm, Hill und Leone ebenso bei, wie einen original-Drehplan von „Doc West“. Großartige Männer. Großartig auch das Entgegenkommen von Oliver Kalkofe, der so freundlich war, ein wunderschönes Vorwort zu schreiben. Als ich die ersten layouteten Seiten bekam, fiel ich fast vom Hocker: So großartig hatte ich mir das nicht vorgestellt. Als das gute Stück dann auf den Markt kam, waren die Reaktionen fast durchweg gut bis sehr gut, was mich natürlich freute. Natürlich gab es auch Kritik, teilweise berechtigt, teilweise aus meiner – sicherlich nicht objektiven - Sicht nicht, doch damit muss man auch umgehen und wichtiger von unwichtiger Kritik trennen. Negativ war sicherlich noch ein Scharmützel mit Renato Casaro, dem legendären Illustrator von vielen Spencer-/Hill-Plakaten. Ich hatte damit im Grunde nichts zu tun, und der Verlag regelte auch alles, unangenehm war es trotzdem. Heute würde ich das sicherlich wesentlich gelassener sehen.

  

Der Band, der mit zwei verschiedenen Cover erschien, war innerhalb eines Jahres vergriffen – Rekord für den Verlag, hoch erfreulich für mich. Im Jahr 2011 erschien eine gänzlich überarbeitete und ergänzte Neuauflage, die zudem auch noch anders strukturiert war, drei neue Interviews und ein neues Cover bot. Verlag und Autor wollten nicht das schnelle Geld mitnehmen, sondern machten sich die Mühe, wirklich ein komplett neues Buch auf die Beine zu stellen. Erstaunlich genug: Auch hier läuft der Verkauf nach wie vor glänzend und ich behaupte mal, dass es in absehbarer Zeit zu einer weiteren Neuauflage kommt. Aber das ist derzeit reines Wunschdenken.

Neben den normalen Verkaufsstellen kann man das Buch auch direkt beim Verlag bestellen: tmpoint.de

Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

Spieltipp  

   

Aktuelle Spielkritiken  

   

Statistik  

Filme: 1184
Videospiele: 38
Bücher: 26
Specials: 47
Interviews: 43
News: 977