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Thriller

Aug20

The 24th Day

Geschrieben von: Tobias Hohmann  The 24th Day

Das Thema Aids wurde schon mehrfach in Filmen thematisiert, am bekanntesten wohl im Tom Hanks Streifen „Philadelphia“. In dem hier vorliegenden „The 24th day“, der im übrigen bereits aus dem Jahre 2004 stammt, wird ein Theaterstück auf die Leinwand gebracht. Das merkt man auch an allen Ecken und Kanten – sowohl positiv als auch negativ. Man konnte zwei recht bekannte Akteure für das Zwei Personenstück verpflichten: James Marsden, am ehesten aus „X-Men“ als Cyclops bekannt und Scott Speedman, den man aus „Underworld“ kennt. Und eines kann und muss man festhalten: Die beiden überzeugen auf ganzer Linie und spielen auch über zahlreiche Schwächen des Skripts und der Inszenierung hinweg – jedoch können auch sie nicht verhindern, das Tony Piccirillos Erstlingswerk den Zuschauer mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Es ist nicht ungewöhnlich, das die filmische Umsetzung von Theaterstücken Probleme bereitet und nur selten funktionieren, als Beispiel soll da nur einmal William Friedkins „Bug“ dienen. 

5.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

Mai03

11-11-11 - Das Tor zur Hölle

Geschrieben von: Tobias Hohmann 11-11-11 - Das Tor zur Hölle

Nein, man kann wirklich nicht behaupten, dass die Karriere von Filmemacher Darren Lynn Bousman sonderlich erfolgreich verläuft. Egal, was er nach SAW 2- SAW 4 auch anfasste – sonderlich gut funktionierte es nicht.  Sei es nun das etwas groteske Horror-Musical REPO! oder  das austauschbare Remake MOTHER´S DAY: Weder die Kritik noch das Publikum zeigte wirklich Begeisterung für Bousmans neueste Ideen.  Auch sein neuester Streich 11-11-11 enttäuschte an den Kassen und spielte gerade einmal 5 Millionen Dollar weltweit ein. Dabei versuchte sich  der erprobte Torture-Porn-Regisseur diesmal an etwas neuem, in dem er sich an einem atmosphärischen Grusler versuchte.

3.8/10 Bewertung (5 Stimmen)

Mai27

11/11/11 - Das Omen kehrt zurück

Geschrieben von: Martin Riedel 11/11/11 - Das Omen kehrt zurück

Das Omen ist einer der bekanntesten Horrorfilme ¸berhaupt. Nachdem das Original aus den 1970er Jahren bereits 2006 sein Remake erhalten hat, kam man bei Asylum wohl auf die Idee, das hier auch noch ein wenig Geld verdient werden kann. Natürlich darf man nicht
von einem ähnlich hohen Budget ausgehen - wird man von einer ähnlichen Qualität ausgehen können? Diese Frage wird nur beantwortet, wenn man weiterliest.

4.0/10 Bewertung (7 Stimmen)

Okt17

Agent Hamilton - Im Interesse der Nation

Geschrieben von: Tobias Hohmann Agent Hamilton - Im Interesse der Nation

Die Skandinavier haben schon mehrfach bewiesen, dass sie punktuell durchaus in der Lage sind, den europäischen und amerikanischen Produktionen Paroli bieten zu können. Seien es nun die Norweger mit COLD PREY oder die Schweden mit ihrer Stieg-Larsson-Trilogie – selbst international sorgten sie in den letzten Jahren gleich mehrfach für Aufsehen. Allerdings ist ein schwedischer Agententhriller dann doch mal eine andere Geschichte und macht neugierig auf das Endresultat. Kann HAMILTON überzeugen oder sollte man Genrefilme dieser Art dann doch lieber den Amerikanern überlassen?

5.5/10 Bewertung (4 Stimmen)

Okt15

Airborne

Geschrieben von: Tobias Hohmann Airborne

Das waren noch Zeiten, als Mark Hamill samt Laserschwert Saltoschlagend, agil und drahtig  durch DIE RÜCKKEHR DER JEDI RITTER fegte und am Ende als strahlender Held den Imperator und das Imperium aufhalten konnte. Allerdings ist das nun auch schon wieder 30 Jahre her und schaut man sich den Berufsweg des einstigen Weltstars innerhalb dieser Zeitspanne einmal ein wenig genauer an, wird man nur wenig finden, was auch nur im Ansatz an seinen früheren Erfolg anknüpfen konnte – allerdings hält er sich nunmehr auch seit über 30 Jahren im Geschäft und das ist ja auch nicht so alltäglich heutzutage. So war Hamill ehrlich gesagt auch der Hauptgrund, warum AIRBORNE auf unsere Reviewliste rutschte.

2.8/10 Bewertung (6 Stimmen)

Aug21

Anamorph

Geschrieben von: Tobias Hohmann Anamorph

Spätestens seit „Sieben“ und „Das Schweigen der Lämmer“ erfreut sich das Serienkillermotiv im amerikanischen Thriller größter Beliebtheit. Allerdings krankt dieses Untergenre daran, das die absoluten und o.g. Referenzfilme bereits abgeliefert wurden, und das Thema nur noch variiert, aber qualitativ kaum übertroffen werden kann. Das trifft auch auf „Anamorph“ zu – trotz einiger sehr netten Ideen, einem – auf dem Blatt –starkem Cast und sehenswerter visueller Einfälle. Damit sich „Anamorph“ von seinen Genrekollegen ein wenig absetzt, griff Regisseur Henry Miller zu einem optischen „Trick“ und orientiert sich visuell eher an Polizeifilme im Stil von William Friedkins „French Connection“. Das verleiht der Inszenierung einen sehr kühlen, rauhen Anstrich. Die Farben sind betont blass gehalten, Farbe kommt eigentlich nur ins Spiel, wenn der Killer wieder einmal eines seiner Opfer entsprechend gestaltet hat. Die Atmosphäre ist recht trist, ähnlich wie die Figuren. Dafoe spielt den alkoholabhängigen Polizisten recht minimalistisch und desillusioniert – das passt zu der Rolle. Dadurch bedingt kann er aber leider wenig von seinem eigentlichen Können zeigen. Man wird nicht recht warm mit der von ihm gespielten Figur Stan Aubray.

5.3/10 Bewertung (3 Stimmen)

Feb03

Arena

Geschrieben von: Tobias Hohmann Arena

1989 produzierte Full-Moon-Gründer den trashigen, aber recht unterhaltsamen Sci-Fi-Klopper ARENA – NUR EINER ÜBERLEBT. Der Low-Budget-Streifen hatte einen ganz eigenen Charme und genießt bei Fans einen ziemlich guten Ruf. Knapp 20 Jahre später wagte sich Regie-Neuling Jonah Loop, der bislang als Visual-Effects-Künstler arbeitete, ebenfalls an einem Film mit dem Titel ARENA wobei die beiden Produktionen überhaupt nichts miteinander zu tun haben - und konnte dabei nicht nur auf ein ordentliches Budget , sondern auch auf eine ordentliche Besetzung zurückgreifen, deren prominentester Name sicherlich Samuel L. Jackson ist. Aber irgendetwas muss da gehörig schief gelaufen sein.

3.3/10 Bewertung (3 Stimmen)

Nov08

Assassin's Bullet

Geschrieben von: Giuliano Bertini Assassin's Bullet

Isaac Florentine ist einer von ganz wenigen B-Regisseuren, die sich einen Namen machen konnten. Kommt ein neuer Florentine in die Videotheken, stehen die Fans gespannt Schlange. Schließlich zeichnet er sich für die größten Videothekenkracher der letzten Jahre verantwortlich: „Undisputed 2“, „Undisputed 3“ und „Ninja“. Speziell die „Undisputed“ Reihe ist durch Florentine zu einem gängigen Namen für jeden Kampfsportfan geworden. Florentine hat sich seinen guten Ruf mit viel Arbeit und Hingabe erkämpft, da er dafür bekannt ist, exzellent mit kleinen Budgets haushalten zu können und seine Filme immer weitaus teurer ausschauen zu lassen, als sie es in Wirklichkeit waren. Ein Kunststück, welches nicht einmal einer Handvoll  weiterer DTV-Regisseure zu gelingen scheint. Des Weiteren ist es bisher seine Stärke gewesen sich - in Bezug auf die Action - auf bodenständiges zu beschränken und nicht mangels Budgets billige CGI-Explosionen oder schlecht inszenierte und billig ausschauende Schießereien in seine Filme einzubauen. Er konzentrierte sich in seinen letzten Werken völlig auf die Kampfsportkünste seiner Darsteller und fing die Fights mit geschultem Auge wunderbar klassisch ein. Dafür bedurfte es nur sportlich talentierter Mimen wie Scott Adkins und Jai White. Exzellente Kampfsportler in Kooperation mit einem fähigen Regisseur machen es möglich kostengünstig äußerst spektakuläre Action auf Zelluloid zu bannen.

1.8/10 Bewertung (4 Stimmen)

Nov06

Axed

Geschrieben von: Tobias Hohmann Axed

In Anbetracht der weltweit Finanzkrisen und ihrer Folgen ist es eigentlich verwunderlich, dass noch niemand auf die Idee kam, FALLING DOWN – seinerzeit lief Michael Douglas 1993 unter der Regie von Joel Schumacher Amok – zu remaken. bald wird uns zwar Uwe Boll mit BAILOUT den Film zur Krise liefen liefern, doch der dort zu erwartende Amoklauf wird sich eher auf die Wall Street beschränken. Das ist in dem britischen Beitrag AXED anders. Der Zorn des durchdrehenden Familienvaters wird zwar durch eine Kündigung als Folge der Krise angestachelt, doch die Opfer werden in der eigenen Familie gesucht. Lohnt sich der Blick auf den britischen Amoklauf?

3.4/10 Bewertung (5 Stimmen)

Aug21

Babylon A.D.

Geschrieben von: Tobias Hohmann Babylon A.D.

Regisseur und Schauspieler Mathieu Kassovitz schaffte nach „Die purpurnen Flüsse“ mit „Gothika“ sehr schnell den Sprung in die USA. Da der Film zwar kein Hit wurde, aber gutes Geld einspielte, war seine nächste Produktion schnell in trockenen Tüchern. Zudem konnte er einen eindrucksvollen Cast rund um Vin Diesel verpflichten, Titel des ambitionierten Projekts: „Babylon A.D.“. Nach den Querelen rund um den Final Cut, darf man jedoch getrost davon ausgehen, dass Kassovitz` USA Karriere nun beendet sein dürfte. Bevor man sich „Babylon A.D.“ anschaut, sollte man wissen, dass es zwischen dem Studio und dem Regisseur zu heftigen Turbulenzen um den endgültigen Schnitt kam. Kassovitz wollte nicht von seiner Schnittfassung, die eine Laufzeit von weit über zwei Stunden aufwies, nicht abweichen.

4.0/10 Bewertung (3 Stimmen)

   
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